MARKTHEIDENFELD / BISCHBRUNN IM LANDKREIS MAIN-SPESSART – Am Montagabend ist es auf der A3 in Fahrtrichtung Würzburg innerhalb weniger Stunden zu drei Verkehrsunfällen gekommen. Mehrere Personen wurden verletzt.
Zeitweise musste die Autobahn vollständig gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf bis zu sieben Kilometer.
Gegen 17:55 Uhr verlor ein Autofahrer bei Marktheidenfeld mutmaßlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei schlechten Witterungsverhältnissen die Kontrolle über seinen VW und fuhr auf einen vorausfahrenden Ford auf. Dieser wurde gegen die Mittelschutzwand geschleudert, drehte sich mehrfach und kollidierte anschließend noch mit einem Sattelzug sowie der rechten Schutzplanke. Der VW-Fahrer wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Ford wurde vorsorglich ebenfalls medizinisch untersucht. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 32.500 Euro.
Nur wenige Minuten später kam es im Rückstau gegen 18:12 Uhr zu einem weiteren Unfall. Ein Autofahrer erkannte einen abbremsenden Sattelzug zu spät und kollidierte nahezu ungebremst mit dessen Auflieger. Der Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 25.000 Euro.
Gegen 22:15 Uhr ereignete sich bei Bischbrunn ein dritter Unfall. Ein Autofahrer verlor bei starkem Regen die Kontrolle über sein Fahrzeug, drehte sich und prallte gegen einen Metallzaun am Fahrbahnrand. Der Fahrer blieb unverletzt. Am Pkw und an der beschädigten Schutzeinrichtung entstand ein Gesamtschaden von rund 35.000 Euro.
Aufgrund der Unfallaufnahmen, Bergungs- und Reinigungsarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die A3 musste zeitweise für rund eineinhalb Stunden vollständig gesperrt werden. Der Rückstau erreichte in der Spitze eine Länge von etwa sieben Kilometern.
Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach hat die Ermittlungen zu den jeweiligen Unfallursachen aufgenommen.

