RIEDENBERG IM LANDKREIS BAD KISSINGEN – In den frühen Morgenstunden des 20. Juli haben damals Unbekannte wiederholt Gegenstände auf die Staatsstraße gelegt. Autofahrer wurden hierdurch gefährdet und mussten ausweichen.
Wie Ermittlungen ergaben, stehen nun zwei Schüler im konkreten Verdacht hierfür verantwortlich zu sein. Die Ermittler wenden sich jetzt auch an die Öffentlichkeit und suchen nach den Fahrzeugführern, die damals in der Dunkelheit Gegenständen ausweichen mussten.
Am Montag, den 20. Juli, dieses Jahres, lagen zwischen 02:30 Uhr und 03:00 Uhr immer wieder einzelne Gegenstände auf der Staatsstraße 2289. Autofahrer, die von Bad Brückenau in Richtung Wildflecken fuhren, mussten auf der Straße liegenden Leitpfosten und anderen dort platzierten Gegenständen ausweichen.
Durch reines Glück oder bloßen Zufall kam es zu keinem Unfall. Ermittlungen der Bad Brückenauer Polizei führten nun zu zwei Tatverdächtigen. Die beiden deutschen Schüler im Alter von 15 Jahren stehen im Verdacht, die Gegenstände bewusst und gewollt auf die Straße gelegt und andere gefährdet zu haben.
Der Tatvorwurf: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Die Ermittler bitten Autofahrer, die in den frühen Morgenstunden des 20. Juli auf der Strecke zwischen Bad Brückenau und Wildflecken Leitpfosten, Steinen oder anderen Gegenständen ausweichen mussten, sich zu melden.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bad Brückenau unter Tel. 09741/606-0 entgegen.

