SCHWEINFURT – Wehwalt Koslovsky ist dem Slam-Zuschauern gut bekannt. Seit über dreißig Jahren auf der Bühne hat er schon beim ersten Slam in Schweinfurt begeistert. Aber auch als Rezitator von Schiller und Rückert, wie zuletzt beim zwanzigjährigen Jubiläum.
1998 deutschsprachiger Meister und 2000 sogar Weltmeister,da wundert es nicht, dass ihn manche „Legende“, „den feuchten Traum des Bildungsbürgertums“ oder gar den „Mozart des Poetry Slams nennen. Fest steht, dass der Neu-Frankfurter den Poetry Slam im deutschsprachigen Raum wie kaum ein anderer durch-, er- und vor allem vorgelebt hat.
Frank Klötgen (München) war zuletzt beim zehnjährigen Jubiläum 2016 in Schweinfurt, was mit seiner weltweiten Tournee auch der Abschied von Poetry Slams war. Der deutschsprachige Vize-Meister 2005 ist Autor von über 3.000 Gedichten und Songtexten. Slam-Poet und Netz-Literat (Pegasus-Preis der ZEIT), sowie seit über 35 Jahren und 15 CDs Sänger und Texter bei Marilyn’s Army.
Und seit 2020 im Ensemble der Münchner Lach- & Schießgesellschaft. Seine Gedichte wurden ins Englische, Arabische, Italienische, Tschechische und Bulgarische übersetzt.
Diverse Touren mit dem Goethe-Institut und der Robert-Bosch-Stiftung führten ihn zu Auftritten in Ägypten, Bulgarien, Dänemark, England, Tschechien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Außerdem Auftritte in den USA, Kanada, Indien, Costa Rica, auf Kuba, Madagaskar, Mauritius und den Seychellen, sowie in beinahe allen europäischen Ländern.
Beide zusammen traten aber auch als Poetry Slam Team „k.u.k – Klötgen und Koslovsky“ auf. Das Duo gründete sich im Jahr 2008 und ist für „wilde Plädoyers für den reinen Reim“ bekannt. Frank Klötgen und Wehwalt Koslovsky reimen im Stile der Weimarer Klassiker, aber mit der Spielfreude aus Rap und Poetry Slam. Sie belegten dreimal den dritten Platz bei den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften in den Jahren 2008, 2009 und 2011.
Nach einer Pause von fast 15 Jahren haben sie für 2026 ein Comeback mit dem Programm „Katastrophenstrophen“ angesetzt. Die zwei Poetry-Slam-Urgesteine haben mittlerweile zusammen knapp 7.000 Auftritte in 50 Ländern hinter sich und sind nach wie vor solo unterwegs, der eine als Bühnenliterat, der andere als Kabarettist. „Katastrophenstrophen“ ist ein Best Of legendärer Teamtexte, aber auch brandneue Reim-Duette nebst musikalischen Einlagen mit Mitsingzwang.
Manfred Manger freut sich, sie auf ihrer Tournee auch nach Schweinfurt zu führen und verspricht „einen heiteren Abend mit zwei ABC-Giganten. Für ihn sind sie „zwei lyrisch-erzählende Aussage-Freaks, die gemeinsam einen explodierenden Wort-Vulkan bilden: Metrisch geschliffen, reimstark, spitzfindig wie ironisch.“
Der Kartenvorverkauf ist empfohlen, es werden aber immer auch Karten für die Abendkasse zurückgehalten. Die freie Platzwahl empfiehlt ebenfalls rechtzeitiges Erscheinen.
Donnerstag, 15.10.26 – 19.30 Uhr (Einlass 18.30)
Disharmonie Schweinfurt
Abendkasse (pauschal): 25 €
Vorverkauf Erwachsene: 18 € (zzgl. VVK-Gebühren/in der Disharmonie gebührenfrei)
www.disharmonie.de oder 0 97 21/2 88 95
Ermäßigt: Schüler und Mitglieder von Poetry Slam Schweinfurt e.V. oder Disharmonie: 15 €
Ermäßigte Tickets direkt bei der Disharmonie oder online über die Slamhomepage (Kontaktformular) www.poetryslamschweinfurt.de
Lediglich reservierte Karten sind eine Woche vorher abzuholen oder verfallen.
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Foto: Matthias Stehr

