SCHWEINFURT – Der Gegner ist eindeutig besser gestartet, musste zuletzt aber einen herben Dämpfer hinnehmen. Seitdem weiß man: Unschlagbar ist die Spvgg Bayreuth nicht. Gelingt dem FC 05 am Freitagabend der erste Saisondreier?
Möglich sollte das allemal sein, weil die Oberfranken nach ihren Siegen gegen den FC Augsburg 2 und bei Fürth 2 zuletzt daheim gegen Memmingen mit 1:3 verloren. Allerdings auch gegen bärenstarke Vorallgäuer, die sich mit optimalen drei Siegen ein Schlagerspiel verdienten und am Freitagabend als Tabellenführer den TSV 1860 München empfangen. Schon seit Tagen ist das Stadion mit 5.000 Zuschauern restlos ausverkauft.
Soviele Fans werden in Schweinfurt sicher nicht kommen. Doch das wohl drittattraktivste Heimspiel der Runde sollte schon für gut besuchte Ränge sorgen. Zumal danach die Gegner in der Riedel Bau-Arena Fürth 2, Illertissen, Eltersdorf, Augsburg 2, Landsberg oder Ansbach heißen. Im Spätsommer und Herbst locken die Schnüdel nur dann viele Fans an, wenn sie nun in die Spur finden. Soll heißen: Siegen!
Es wird nach der Startniederlage in Aubstadt und den zwei Remis zuletzt gegen Münchner Mannschaften also Zeit für einen ersten Dreier. „Bayreuth ist wieder ein Gegner mit sehr viel Wucht“ erwartet Jan Gernlein natürlich einen schwer zu bespielenden und selbst auf einen Sieg gehenden Rivalen, der wenigstens ein bisschen Schnüdel-Vergangenheit mitbringt. Marco Zietsch spielte mal in Schweinfurt, ebenso Trainer Lukas Kling.
2000 Zuschauer erwattet der FC 05, rund 300 davon dürften aus Bayreuth mitkommen. Fraglich sind bei den Hausherren neben dem sicheren Ausfall Kristian Böhnlein die aktuell individuell trainierenden Nils Benedikt Piwernetz und Lukas Mrozek. Ob Zugang Berkay Öztürk, der am Montag erstmals dabei war, schon für Freitagabend ein Thema sein kann, wollte Coach Gernlein nicht verraten.
Er freut sich auf zusätzliche Emotionen durch das Flutlicht, auch wenn das an einem Abend mit gemeldeten noch 31 Grad um 19 Uhr maximal in der Schlussphase brennen wird. Die Sonne geht am Freitag erst um 20.40 Uhr unter. Und kurz danach dürfte Schiedsrichter Andreas Hummel auch schon abpfeifen…
Unser Bild zeigt Kevin Fery gegen Patrick Scheder bei einem Testspiel im Februar diesen Jahres.
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