Vogelwildes aus Waldberg: Wenn das Ex-Team den Ex-Coach ärgert und aus einem 2:4 ein 5:4 macht

Vogelwildes aus Waldberg: Wenn das Ex-Team den Ex-Coach ärgert und aus einem 2:4 ein 5:4 macht

WALDBERG – Gut gestartet waren sie beide nicht: Ex-Landesligist Waldberg, als SG längst mit Stangenroth, verlor beide Partien in der Kreisklasse Rhön 1, der Kreisliga-Absteiger SV Aura schaffte in gleich drei Partien keinen Sieg, verlor in Hammelburg mit 0:7 und gegen Oberthulba/ Hassenbach zuletzt mit 0:4. Nun das direkte Aufeinandertreffen.

Dabei sah Auras Meistercoach Thomas Lutz seinen Ex-Verein wieder, nachdem er nun ja die Waldberger trainiert. Und die haben einen Top-Torjäger: Elias Seufert netzte seit 2022 stolze 128 Mal in Punktspielen ein – im Schnitt also 32 Mal pro Saison.

In dieser fehlte er bei der Auftakt-Niederlage beim FC WMP Lauertal, blieb beim 0:6 in Hammelburg wirkungslos, traf dafür für die zweite Mannschaft gegen die DJK Schlimpfhof.

Diesen Samstag aber erwischte er einen Sahnetag: Vier Buden gelangen ihm gegen Aura, die Waldberger führten bis zur 80. Minute nur deshalb lediglich mit 4:2, weil unter anderem Neuzugang Kilian Wenzel mit einem Eigentor für Aura zwischen zeitlich verkürzte.

Zehn Minuten mussten die Hausherren noch überbrücken und durchstehen. Doch alles kam anders als gedacht: Jannik Schmitt verkürzte auf 4:3, Mirko Hälbig glich aus – und nochmals Schmitt (auf dem Aufmacherbild im blauen Trikot) schoss Aura zum nie mehr geglaubten 5:4-Sieg. Und das mit nur vier selbst erzielten Toren…

Der regionale und lokale Fußball wird präsentiert von Sport König aus Werneck im Landkreis Schweinfurt.

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