Sonnen- und Hitzeschutz auf einen Blick: Präventionsangebote in Stadt und Landkreis Würzburg

Sonnen- und Hitzeschutz auf einen Blick: Präventionsangebote in Stadt und Landkreis Würzburg
Foto: Christian Schuster

STADT UND LANDKREIS WÜRZBURG – Die Region Würzburg gehört zu den wärmsten und trockensten Gegenden Deutschlands. Aufgrund der anhaltenden Hitze geben das Gesundheitsamt sowie die Gesundheitsregionplus für Stadt und Landkreis Würzburg einen Überblick über Angebote und Hinweise für den richtigen Umgang mit hohen Temperaturen.

Informationen und Beratung vor Ort

Bereits im Mai informierten die Expertinnen des Gesundheitsamts bei einer Hitzerallye in der Würzburger Innenstadt über wirksamen Hitze- und Sonnenschutz. Weitere Infostände gab es in den Freibädern in Veitshöchheim und Würzburg sowie beim Gesundheitstag der Stadt Würzburg.

Wer sich zusätzlich informieren möchte, hat dazu in den kommenden Tagen erneut Gelegenheit: Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamts beraten am Dienstag, 11. August, oder – je nach Witterung – am Mittwoch, 12. August, im Würzburger Dallenbergbad sowie am Donnerstag, 13. August, im Rahmen der Ferienfreizeit am Sanderrasen an einem Informationsstand rund um das Thema Hitze- und Sonnenschutz.

Richtig informieren und schützen

Nicht jeder Mensch empfindet Hitze gleich. Um die Belastung für den Körper besser einschätzen zu können, werden an den Straßenbahnhaltestellen und Infopunkten in der Würzburger Innenstadt die Hitzewarnstufen angezeigt. Hilfreiche Informationen liefern außerdem der Deutsche Wetterdienst unter www.hitzewarnungen.de sowie die Wetter-App auf dem Smartphone.

UV-Index-Tafeln in den Freibädern in Ochsenfurt und Veitshöchheim sowie im Dallenbergbad und Nautiland in Würzburg geben zusätzlich Hinweise zum richtigen Schutz vor UV-Strahlung. Generell rät das Gesundheitsamt: viel trinken, die direkte Sonne in der Mittagszeit meiden und möglichst kühle Räume aufsuchen.

Zusätzliche Hilfe für Seniorinnen, Senioren und vulnerable Gruppen

Für zusätzliche Unterstützung gibt es in Würzburg ein besonderes Angebot: das Hitzetelefon für Seniorinnen und Senioren. Es bietet Informationen, praktische Tipps und persönliche Beratung rund um das Thema Hitze. Wichtig zu wissen: Das Hitzetelefon funktioniert nach Anmeldung. Nach der Registrierung werden die Teilnehmenden an amtlich festgestellten Hitzetagen von geschulten ehrenamtlichen Mitarbeitenden aktiv angerufen und begleitet.

Das Würzburger Hitzetelefon ist unter der Telefonnummer 0931 373333 sowie online unter www.seniorenvertretung-wuerzburg.de/hitzetelefon-wuerzburg erreichbar.

Eine hilfreiche Ergänzung sind die Hitzewarnaufkleber der Seniorenvertretung Würzburg. Die Aufkleber sind kostenfrei im Sozialreferat (Semmelstraße 2, Würzburg) sowie in den Büros der Quartiersmanagements erhältlich.

Trinkbrunnen und kühle Orte in Stadt und Landkreis Würzburg

Auch unterwegs gibt es Möglichkeiten, gut versorgt zu bleiben. In der Stadt Würzburg stehen Trinkbrunnen zur Verfügung, an denen kostenlos Wasser getrunken oder die eigene Trinkflasche aufgefüllt werden kann. Darüber hinaus weisen sich zahlreiche Geschäfte als sogenannte Refill-Stationen aus. Auch dort können mitgebrachte Trinkflaschen kostenlos mit Leitungswasser aufgefüllt werden. Informationen zu den Trinkbrunnen im Stadtgebiet Würzburg sind im interaktiven Geostadtplan zu finden: geostadtplan.wuerzburg.de.

Auch der Landkreis Würzburg stellt eine Übersicht über Badeplätze, Kneipp-Orte und Parkanlagen bereit. Auf der interaktiven Landkreiskarte unter www.vianovis.net/lkr-wuerzburg können die Angebote über den Bereich „Freizeit und Naherholung“ angezeigt werden.

Auf dem Bild: Stadt und Landkreis Würzburg bieten eine Vielfalt von Informationen zum Thema Hitze- und Sonnenschutz – unter anderem mit Infoständen im Würzburger Dallenbergbad. Für das Angebot werben (von links) die Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus, Désirée Wyrwich, Veitshöchheims Bürgermeister Jürgen Götz, Würzburgs zweite Bürgermeisterin Dr. Sandra Vorlová, Landrat Thomas Eberth, der Geschäftsführer der Würzburger Bäder GmbH, Andreas Öhrlein, und Lisa Haberstock vom Gesundheitsamt Würzburg.
Foto: Christian Schuster

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