KITZINGEN – Die Stadt Kitzingen nutzt die außergewöhnliche Trockenheit der letzten Wochen und betreibt Hochwasserschutz an prägnanten Stellen. Kürzlich waren Mitarbeiter des Bauhofes am Sickershäuser See zugange, jetzt sind sie am Regenrückhaltebecken im Gewerbegebiet Schwarzacher Straße dabei zu entlanden.
Wegen der anhaltenden Trockenheit sind beide Gelände erreichbar und können gut ausgebaggert werden. Positive Konsequenz, insbesondere für die Gewerbebetriebe: Das Becken kann bei Regen wieder mehr Wasser aufnehmen und die Gefahr ist reduziert, dass die Abflüsse bei einer Sturzflut verstopfen.
Zwischenzeitlich waren die Männer vom Bauhof auch in Hoheim tätig, wo sie das Überlaufbecken in der Fröhstockheimer Straße vertieft haben. Im nächsten Schritt wird der Überlauf erhöht und eine Rinne oberhalb der Straße eingebracht. Die Zielstellung dort: Ein Überlaufen des Wassers bei starken Regenfällen soll verhindert werden.
„Wir tun, was wir können, um Hochwasserschäden in der Zukunft zu vermeiden“, sagt Oberbürgermeister Dr. Enis Tiz. Sein Dank geht an die Mitarbeiter und Fachbehörden, die in dieser Situation schnell und pragmatisch agieren sowie an alle Grundstücksbesitzer, die ihre Ablagerungen an den Bachläufen entfernen und Eigenvorsorge betreiben, indem sie beispielsweise Lichtschächte an den Kellerfenstern anbringen.
Auf dem Bild: Mit schwerem Gerät sind die Mitarbeiter des Bauhofes gerade dabei, das Regenrückhaltebecken im Gewerbegebiet Schwarzacher Straße zu entlanden. Foto: Ralf Dieter

