BURGPREPPACH IM LANDKREIS HASSBERGE – Am Freitagvormittag kam es bei Burgpreppach zu einem tragischen Unfall im Kreuzungsbereich, bei dem eine Person verstarb und ein Jugendlicher schwer verletzt wurde. Die Polizei Ebern hat den Unfall vor Ort aufgenommen. Ein Sachverständiger war ebenfalls vor Ort.
Gegen 10:35 Uhr kam es auf der Kreuzung der B303 und der Kreisstraße HAS 40 zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 70-jähriger Deutscher mit seinem Pkw von Gemeinfeld in Richtung Burgpreppach und übersah hierbei den auf der B303 fahrenden, vorfahrtsberechtigen 70-jährigen Deutschen auf seinem Trike. Der 14 Jahre alte Enkel fuhr als Beifahrer auf dem Trike mit.
Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch diesen wurden die beiden Passagiere des Trikes schwer verletzt. Der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der Jugendliche wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt.
Die Polizei Ebern hat den Unfall vor Ort aufgenommen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Der genaue Unfallhergang sowie die Höhe des Sachschadens sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Ebenfalls im Einsatz waren die umliegenden Feuerwehren sowie der Rettungsdienst.
Und hier noch der Bericht von BRK-Pressesprecher Michael Will, von dem auch das Bild ist:
Vorfahrtsverletzung: Trike-Fahrer stirbt nach Kollision mit Pkw
BURGPREPPACH – Bei einem schweren Verkehrsunfall hat ein 70-Jähriger am Freitagvormittag (7. August) auf der Bundesstraße 303 sein Leben verloren. Der Mann war mit seinem Trike mit einem Pkw zusammengestoßen.
Ersthelfern und Einsatzkräften bot sich ein Bild des Schreckens. Nach einer Kollision im Kreuzungsbereich blieben das Trike und das Auto schwer beschädigt stehen, zwei Schwerverletzte lagen auf der Straße, ebenso zahlreiche Trümmerteile.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Verkehrsunfall gegen 10:35 Uhr auf der Bundesstraße 303 an der Kreuzung Burgpreppach/Gemeinfeld. Nach ersten Erkenntnissen wollte ein 70-Jähriger mit seinem Pkw Ford von Gemeinfeld die Bundesstraße in Richtung Burgpreppach überqueren. Dabei hat der Mann das offenbar in Richtung Coburg fahrende Trike übersehen.
In der Kreuzung kam es zu einem heftigen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der 70-jährige Lenker des Trikes und sein 14 Jahre alter Enkel wurden dabei von dem Fahrzeug geschleudert und blieben schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen. Das Trike kam an einer Verkehrsinsel völlig beschädigt zum Stehen, während der Pkw noch mehr als 50 Meter weiter bergabwärts in Richtung Coburg rollte und dann auf der Bundesstraße zum Stehen kam.
Für den Trike-Fahrer kam trotz intensiver Bemühungen des Rettungsdienstes jede Hilfe zu spät. Trotz unmittelbar eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen erlag der Mann an der Unfallstelle seine schweren Verletzungen. Sein Enkel wurde schwer verletzt und nach notfallmedizinischer Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsdienst mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Bamberg geflogen; Lebensgefahr bestand nach ersten Erkenntnissen nicht. Der Autofahrer kam mit dem Schrecken davon, blieb körperlich aber unverletzt und verweigerte den Transport in eine Klinik.
Seitens des Rettungsdienstes waren vier Rettungswagen aus Ebern, Schweinshaupten, Bad Königshofen und aus dem thüringischen Westhausen, eine Notärztin aus Hofheim, der Rettungshubschrauber „Christoph 20“ aus Bayreuth und der BRK-Einsatzleiter Rettungsdienst im Einsatz. Die Feuerwehren aus Burgpreppach, Gemeinfeld und Hohnhausen waren mit knapp 20 Helfern vor Ort. Sie übernahmen die Verkehrsregelung und stellten den Brandschutz sicher.
Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes hatten sich Ersthelfer, unter ihnen auch eine Krankenschwester, um die Verletzten gekümmert. An die Einsatzstelle wurden auch zwei Fachkräfte des Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) des BRK-Kreisverbandes Haßberge gerufen. Am Freitagabend sollte für die Einsatzkräfte der Feuerwehr dann auch ein gemeinsames Treffen mit dem PSNV-Team stattfinden.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die B303 komplett gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Beamte der Polizeiinspektion Ebern haben den Unfall vor Ort aufgenommen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Der genaue Unfallhergang sowie die Höhe des Sachschadens sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Text & Foto:
Michael Will
Pressesprecher
BRK-Kreisverband Haßberge

