ASCHAFFENBURG – Nach einem Verkehrsunfall am Montagmittag flüchtete der Verursacher auf der A3 in Richtung Nürnberg. Eine Streife der Verkehrspolizei konnten den Mann stoppen. Gegen ihn wird wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht ermittelt.
Unfallflucht auf Parkplatz Strietwald
Um 12:25 Uhr befand sich ein 59-jähriger Deutscher mit seinem Peugeot auf dem Parkplatz der A3 und kollidierte hierbei mit einem geparkten Skoda. Der Mann kam jedoch nicht seinen gesetzlichen Pflichten nach, sondern flüchtete von der Unfallstelle. Zeugen notierten sich jedoch das Kennzeichen des Mannes und verständigten die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken.
Pkw auf A3 festgestellt
Eine Streife der Aschaffenburger Verkehrspolizei konnte den Pkw des 59-Jährigen kurze Zeit später auf der A3 in Richtung Nürnberg feststellen. Hierbei fiel dieser durch seine extrem unsichere Fahrweise auf. Die anschließende Kontrolle erfolgte auf der Rastanlage Spessart-Süd.
Fahrer deutlich alkoholisiert
Nachdem bei dem Fahrer deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden konnte, erfolgte die Durchführung eines freiwilligen Vortest. Dieser ergab ein Ergebnis von fast drei Promille.
Für den Mann hatte dies die Sicherstellung seines Führerscheins und eine Blutentnahme zur Folge. Gegen ihn wird nun wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht ermittelt.
Angeblicher Gewinn – Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus – Polizei warnt und sucht Zeugen
LKR. MAIN-SPESSART. Im Laufe des Wochenendes haben sich Unbekannte als Bankmitarbeiter ausgegeben und eine Rentnerin um 3.000 Euro gebracht. Die Polizei Marktheidenfeld hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Am Freitag erhielt eine Seniorin einen Anruf von einer Frau, die sich als Mitarbeiterin ihrer Sparkasse ausgab. Die Anruferin gab vor, dass die 72-Jährige 38.000 Euro bei einem Gewinnspiel gewonnen habe und sie nun an eine Anwältin weitergeleitet werde. Diese teilte der Seniorin wiederum mit, dass nach der Überweisung von 3.000 Euro Bearbeitungsgebühren der Gewinn ausgezahlt werden würde. Die Geschädigte veranlasste in der Folge die Überweisung in die Türkei.
Als die Seniorin am Montag erneut kontaktiert und angewiesen wurde, weitere 4.000 Euro an Steuern zu zahlen, bekam der Sohn der Frau den Anruf mit und der Betrug flog auf.
Dieser Fall zeigt erneut, wie perfide Betrugsmaschen am Telefon eingesetzt werden.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei generell auf folgendes hin:
Wer an keinem Gewinnspiel teilgenommen hat, kann auch nichts gewinnen.
Für den Erhalt eines echten Gewinns muss niemals im Voraus Geld bezahlt oder eine Vorleistung erbracht werden.
Keine Daten preisgeben: Nennen Sie keine Kontodaten, Adressen oder persönlichen Informationen am Telefon.
Einfach auflegen: Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Druck aufgebaut wird.
Polizei verständigen: Melden Sie den Vorfall im Verdachtsfall der echten Polizei (Notruf 110).

