MAINFRANKEN – Sommerferien, Urlaubszeit: Einerseits kommen im TV nun fast nur noch Konserven, andererseits bedeutet beispielsweise Urlaub am Strand auch viel Zeit. Und wie kann man die nutzen? Natürlich: Mit gutem Lesestoff. www.mainfranken.news hat elf Mal zwei gute Tipps.
Vielschreiber Michael Horling hat dermaßen viel zu tun, dass er nur höchst selten dazu kommt, Bücher ganz zu lesen. Einige hat er sich gekauft oder zusenden lassen, ein bisschen darin geblättert, trotz großen Interesses es dann aber nicht bis zum Ende geschafft.
Zahreiche aber hat er durch und kann das Buch wärmstens empfehlen. Und dann sind ein paar Exemplare dabei, genau genommen deren vier, die er selbst geschrieben hat. Zwei davon wiederum kann man aktuell nicht mehr erwerben (aber sich eventuell vom Schonunger ausleihen).
Diverse der vorgestellten Werke sind brandneu, andere schon älter, teils bis zu 40 Jahre. Nicht dabei bei den 22 Büchern ist der Reiseführer „111 Orte in und um Schweinfurt, die man gesehen haben muss“. Aber der wird nun dafür gleich elf Mal erwähnt 😉
Buch 111
An den nächsten elf Tagen stellt www.mainfranken.news jeden Tag genau um 11.11 Uhr jeweils zwei Bücher vor. Stets kurz und mit wenigen Worten. Jeweils lautet der Tipp: Kaufen, wenn möglich! Und dann am Strand im Urlaub lesen. Oder zuhause auf dem Sofa. Viel Spaß dabei.
Teil 08: Schließende Krankenhäuser und mehr Anstrengungen
„Ein Selbstgespräch mit Ihrem inneren Bullshit“ verspricht Melanie Dertinger aus Unterfranken in ihrem im FRankfurter R.G. Fischer Verlag erschienenen Buch „Du musst Dich halt mehr anstrengen“. Fast 140 Seiten aus dem Hamsterrad mit einer Anspielung gleich auf den ersten Seiten auf Tommy Jaud (siehe Teil 3 dieser Bücherserie). Dertinger arbeitet als Coach, Seminarleiterin und Resilienztrainerin und weiß: „Ohne Fleiß kein Preis“ – das ist Bullshit!
Dr. med. Thomas Strohschneiders „Krankenhus im Ausverkauf“ passt zu gut zum Sterben der Kliniken wie zuletzt beispielsweise in Ebern in den Haßbergen. Der einstige Chefarzt zeigt die Folgen für Patienten, Ärzte und Beschäftigte in Krankenhäusern auf, wenn es zunehmend nicht mehr um die Gesundheit, sondern nur noch um Gewinne geht. Fast 240 Seiten hier erfordern einen langen Tag am See mit viel Zeit zum Lesen. Ganz so oft wie bei Melanie Dertinger kann man hier leider nicht lachen…
Kaufen, marsch marsch!

