Verkehrskontrollen der Miltenberger Polizei: Pkw-Fahrerin war mit rund drei Promille unterwegs

Verkehrskontrollen der Miltenberger Polizei: Pkw-Fahrerin war mit rund drei Promille unterwegs

MILTENBERG UND EICHENBÜHL IM LANDKREIS MILTENBERG – Im Laufe des Donnerstags haben Streifen der Polizeiinspektion Miltenberg bei ihren Kontrollen zwei stark alkoholisierte Verkehrsteilnehmer gestoppt. Diese erwartet beide ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Pkw-Fahrerin mit drei Promille

Gegen 15:00 Uhr fiel einer Streife der Miltenberger Polizei eine 54-Jährige auf, die auf der Staatsstraße 507 in starken Schlangenlinien unterwegs war. Die Frau setzte ihre Fahrt bis in die Hauptstraße in Eichenbühl fort, nachdem sie sämtliche Anhaltesignale der Beamten offenbar nicht bemerkte.

Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich schnell der Grund für ihr Verhalten heraus. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab ein Ergebnis von rund drei Promille. Für die 54-jährige Deutsche hatte dies eine Blutentnahme, die Sicherstellung des Führerscheins und ein Ermittlungsverfahren zur Folge.

Radfahrer mit 1,6 Promille

In der Mainstraße in Miltenberg stoppte eine Streife am Freitag, gegen 01:10 Uhr, einen Radfahrer, der ohne Licht unterwegs war. Nachdem bei dem 17-jährigen Deutschen starker Alkoholgeruch festgestellt wurde, brachte der anschließende Test ein Ergebnis von rund 1,6 Promille hervor.

Die Fahrt des Jugendlichen wurde beendet. Gegen ihn wird nun ermittelt.

Weiterhin gezielte Verkehrskontrollen in ganz Unterfranken

Das Polizeipräsidium Unterfranken wird im Jahr 2026 die Fahrtüchtigkeit weiter stark im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit behalten. Somit können sich die Verkehrsteilnehmer auf weiterhin zunehmende Verkehrskontrollen auf unterfränkischen Straßen einstellen. Ziel ist es dabei, rücksichtslose Fahrer, die sich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ans Steuer setzen und damit das Leben oder die Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer gefährden, aus dem Verkehr zu ziehen.

Spessartfestwoche: Gemeinsame Jugendschutzkontrollen von Polizei und Landratsamt

LOHR A. MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Die Polizei Lohr hat am Donnerstagabend im Rahmen der Spessartfestwoche gemeinsam mit dem Kreisjugendamt Kontrollen mit dem vorrangigen Ziel des Jugendschutzes durchgeführt.

Die Behörden haben die Festwoche und das Treiben rund um das Festgelände zum Anlass genommen, Jugendliche und Verantwortliche insbesondere im Hinblick auf Tabak- und Alkoholkonsum in den Blick zu nehmen. Dabei hatten die Beamten auch einen Blick auf sogenannte Vapes, bei denen Nikotin über verdampfte Flüssigkeit aufgenommen wird.

Über den Abend verteilt führten die Behörden rund 30 Kontrollen durch. Dabei mussten sie lediglich in zwei Fällen einschreiten.

Ein 17-Jähriger hatte im Umgriff des Festes eine Flasche Vodka bei sich. Die Herkunft des Vodkas ist bislang noch unbekannt. Bei einem 16-Jährigen war ein Vape aufzufinden, das genau wie Zigaretten auch erst mit 18 Jahren erlaubt wäre.

Trotz dieser zwei Feststellungen ziehen Polizei und Landratsamt in der Gesamtschau eine positive Bilanz. An zukünftigen Kontrollen, auch gemeinsamer Aktionen, soll festgehalten werden. Das gilt natürlich auch nach der Spessartfestwoche.

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