Trotz Hitze und Trockenheit: Das Feuerwerk der Spessartfestwoche kann (wohl) stattfinden

Trotz Hitze und Trockenheit: Das Feuerwerk der Spessartfestwoche kann (wohl) stattfinden
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

LOHR AM MAIN – Trotz der anhaltenden Trockenheit und des geltenden Feuerverbots kann das für den 2. August geplante Abschlussfeuerwerk der Spessartfestwoche stattfinden.

Grund ist ein umfangreiches Sicherheitskonzept, das den strengen gesetzlichen Vorgaben entspricht. Beim Sicherheitsgespräch von Feuerwehr, Verwaltung und Pyrotechniker an der Abschussstelle an der Sendelbacher Mainlände herrschte Einvernehmen über die Entscheidung.

Maßgeblich ist allerdings die Wetterlage am kommenden Sonntag: Kurz vor dem Abbrennen werden die aktuellen Bedingungen vor Ort erneut bewertet. Entscheidend sind dabei insbesondere Windstärke, Temperatur und Trockenheit. Bei zu starkem Wind wird das Feuerwerk abgesagt.

„Sicherheit geht vor“, stellt Erster Bürgermeister Dirk Rieb klar. „Das Abschlussfeuerwerk findet nur statt, wenn die Rahmenbedingungen passen. In den vergangenen Jahren konnte diese Tradition auch bei großer Trockenheit ermöglicht werden. Ich freue mich, dass wir mit Franken Pyro einen Dienstleister haben, der uns seit vielen Jahren fachkundig berät.“

Verantwortlich für das Feuerwerk ist Pyrotechniker Jürgen Mattis von Franken Pyro. Er betont, dass man die Gegebenheiten eines professionellen Feuerwerks nicht mit dem Silvesterfeuerwerk zu Hause vergleichen darf. Die Effekte werden nicht mit offenem Feuer, sondern über elektrische Zündsysteme ausgelöst. Sämtliche Feuerwerkskörper sind geprüft und zugelassen. Brennende Teile dürfen den Boden nicht erreichen, Rückstände müssen bereits in der Luft verglühen. Die Effekte werden gezielt über dem vorgesehenen Bereich abgebrannt.

Als Sicherheitsmaßnahme hat Franken Pyro Löschwasser, Feuerlöscher und weitere Sicherheitsausrüstung vor Ort. Die Lohrer Feuerwehr kümmert sich um den Rest: „Wir werden entsprechend aufrüsten“, sagt der 1. Kommandant Sebastian Mademann. Die Feuerwehr ist mit einem gesamten Zug, einem Tanklöschfahrzeug, einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug sowie zusätzlichem Material zur Vegetationsbrandbekämpfung vor Ort. Feuerwehrkräfte werden an mehreren Punkten positioniert, um das Geschehen zu beobachten und bei Bedarf sofort eingreifen zu können.

Für das Feuerwerk wird ein Schutzbereich eingerichtet, dessen Größe von den Wetterbedingungen abhängt. Die Abstimmung zwischen Feuerwehr und Pyrotechnik erfolgt eng und kontinuierlich.

„Ein Feuerwerk steht und fällt mit einem vernünftigen Sicherheitskonzept“, betont Mattis. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass das Abschlussfeuerwerk unter den vorgesehenen Sicherheitsvorkehrungen verantwortungsvoll durchgeführt werden kann.

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