OBERNBURG IM LANDKREIS MILTENBERG – Am Dienstagabend ist ein Radfahrer nach einem Unfall mit einer Zwölfjährigen weitergefahren. Die Polizei Obernburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft dabei auch auf Zeugenhinweise.
Das Geschehen hat sich gegen 19:50 Uhr auf dem Radweg „Alte B469“ zugetragen. Dem Sachstand nach war das Kind mit seinem Fahrrad von Wörth in Richtung Obernburg unterwegs, als es von einem Unbekannten Rennradfahrer überholt wurde.
Das Mädchen mit deutsch-türkischer Staatsangehörigkeit war in Begleitung eines Verwandten, der vor dem Kind ebenfalls mit einem Fahrrad fuhr. Dieser hat den Rennradfahrer noch davonfahren sehen.
Infolge des Überholvorgangs soll es zu einer Berührung zwischen der Zwölfjährigen und dem Unbekannten gekommen sein, infolge derer das Mädchen gestürzt ist und sich Schürfwunden zugezogen hat.
Der Überholende ist anschließend ohne Weiteres und mit hoher Geschwindigkeit davongefahren. Die hinzugerufene Polizei ermittelt wegen Unfallflucht.
Der Rennradfahrer kann folgendermaßen beschrieben werden:
Normale Statur
Männlich
Bekleidet mit dunkler Fahrradbekleidung und einem weißen Helm
Mögliche Unfallzeugen oder Personen, die Angaben zur Identität des Radfahrers machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Obernburg unter Tel. 06022/629-0 in Verbindung zu setzen.
Länderübergreifende Fahndungs- und Kontrollaktion – Zahlreiche Verstöße festgestellt
ASCHAFFENBURG. Am Dienstag haben die bayerische und hessische Polizei im Rahmen einer länderübergreifenden Fahndungs- und Kontrollaktion auf der A3 zahlreiche Fahrzeuge und Personen kontrolliert. Dabei stellten die Einsatzkräfte mehrere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten fest sowie drei per Haftbefehl gesuchte Personen.
Kontrollen auf der A3
Unter der Leitung der Fahndungs- und Kontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach beteiligten sich die Verkehrspolizeiinspektionen Würzburg-Biebelried und Schweinfurt-Werneck sowie die hessischen Fahndungsdienststellen aus den Polizeipräsidien Südhessen und Südosthessen an dem gemeinsamen Einsatz. Grundlage hierfür ist eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Ländern Bayern und Hessen, die gemeinsame Kontrollen mit gemischten Streifenbesatzungen ermöglicht.
Neben der Intensivierung der grenzüberschreitenden Kriminalitätsbekämpfung diente der Einsatz auch dem fachlichen Austausch der beteiligten Dienststellen. Insgesamt waren 36 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im Einsatz.
Ergebnisse der Kontrollen
Im siebenstündigen Kontrollzeitraum überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 74 Fahrzeuge und 106 Personen.
Hierbei wurden unter anderem folgende Verstöße festgestellt:
drei Fälle des Fahrens ohne Fahrerlaubnis,
zwei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz,
eine Urkundenfälschung,
ein Verstoß wegen Fahrens ohne Zulassung,
fünf Verstöße gegen das Waffengesetz
Darüber hinaus vollstreckten die Einsatzkräfte drei Haftbefehle. Zwei Personen wurden aufgrund bestehender Untersuchungshaftbefehle und eine weitere Person aufgrund eines Vollstreckungshaftbefehls unmittelbar in die Justizvollzugsanstalt Aschaffenburg eingeliefert.

