WÜRZBURG / LENGFELD – Jugendliche aus verschiedenen Schulen, Jugendzentren und Vereinen haben gemeinsam mit professionellen Streetart-Künstlerinnen und -Künstlern die Silowände am Radweg Richtung Estenfeld nahe des Schützenhauses in Lengfeld in eine ausdrucksstarke, farbenfrohe Aktionsfläche verwandelt.
Mit der inzwischen siebten Auflage der stadtweiten Aktion „Bunte Wände für Vielfalt“ wurde erneut ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt.
Das Projekt brachte junge Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten zusammen und bot ihnen die Möglichkeit, sich kreativ mit den Themen auseinanderzusetzen. Im Verlauf des Aktionswochenendes entstanden großflächige Graffiti- und Streetart-Arbeiten, die den öffentlichen Raum aufwerten und zugleich eine klare Botschaft für Offenheit und respektvolles Miteinander in die Stadtgesellschaft tragen.
Unterstützt von engagierten Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften und fünf professionellen Künstlerinnen und Künstlern arbeiteten die Jugendlichen intensiv an der Entwicklung und Umsetzung ihrer Motive. Die künstlerische Begleitung über-nahmen Andreas Heinrichs (Polar), Simon van Riel (ATE Crew), Andreas Demko (31GRAFFIX), Marina Nörr (Mery) und Christoph Ullherr (KAPUZE). Gemeinsam entstanden Wandbilder, die die Vielfalt der beteiligten Gruppen und ihre unter-schiedlichen Perspektiven eindrucksvoll widerspiegeln.
An der Aktion beteiligten sich Jugendliche des Matthias-Grünewald-Gymnasiums Würzburg, der Freien Waldorfschule Würzburg, der Pfadfinder St. Burkard Lengfeld sowie aus dem Jugendzentrum Lengfeld. Durch die Zusammenarbeit von Schule, offener Jugendarbeit und ehrenamtlichen Jugendgruppen wurde das Projekt erneut zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Gestaltens.
„Wenn junge Menschen ihre Ideen sichtbar in den öffentlichen Raum einbringen, entsteht weit mehr als ein Kunstwerk. Es entstehen Begegnungen, Identifikation mit dem eigenen Stadtteil und ein starkes Zeichen dafür, dass Vielfalt und Zusammen-halt in Würzburg gelebt werden. Genau dieses Engagement macht unsere Stadt aus“, betont Oberbürgermeister Martin Heilig.
„Die farbenfrohen Wände stehen für eine starke Botschaft: Unsere Kinder und Jugendlichen gestalten Würzburg mit Kreativität, Offenheit und gegenseitigem Respekt. Solche Projekte schaffen Begegnung, machen Vielfalt im öffentlichen Raum sichtbar und stärken den demokratischen Zusammenhalt in unserer Stadt,“ ergänzt Daniel Redelberger, Vorsitzender des Stadtjugendrings Würzburg.
Organisiert wurde die Aktion vom Dominika Simonetti aus dem Bildungsbüro der Stadt Würzburg in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Jugend und Familie sowie dem Stadtjugendring Würzburg. Die Gestaltung der Silowände wurde durch die Bereitstellung der Flächen durch die Stadt Würzburg ermöglicht.
Bilder: Daniel Peters


