Spitze Zungen: Tierische Diskussionen

Spitze Zungen: Tierische Diskussionen

Soll man behaupten, die Mighty Dogs hätten nun völlig unnötig ein Fass aufgemacht? Überraschend kam´s natürlich schon, dass der ambitionierte Eishockey-Bayernligist, der letzte Saison einen neuen Boom auslöste, seine Identität änderte.

Das Logo mit dem „MD“ ist genauso neu wie der Hund, der für den Nachwuchs sogar einen kleinen Welpen bekam. Und auch die Augen, beliebt bei den Fans, sehen nun anders aus als früher.

Der Verein begründet das neue Design, den Markenauftritt, die „vollständig überarbeitete Corporate Identity“, wie es ja modern ausgedrückt heißt, mit einem nun dynamischen Erscheinungsbild.

Im Fanforum, das selbst während der Saison abseits von Livetickerei zu den Spielen wenig Beiträge hat, gerade jetzt im Sommer, geht´s seitdem ziemlich rund. Seit Montagabend wird diskutiert. Und die überweigende Meinung der Fans lautet: Abgelehnt!

Einer fragt, ob es sich um einen verspäteten Aprilscherz handelt. Ein anderer schreibt: „Sieht echt kacke aus!“ In erster Linie wird kritisiert, dass ein ständiges Herumdoktern an einem Logo völlig unnötig sei und vor allem für die Mighty Dogs gelte: Das alte war doch wirklich schön.

„Das entspricht nicht ganz meinem Geschmack“, schreibt ein User. Ein anderer: „Schade, dass immer alles modern sein muss.“ „Unnötig und defintiv nicht schön“, findet es der nächste. Und noch einer vermutet: Die Merchandisingzahlen werden diese Saison ein Rekord tief erreichen.“

„Verschlimmbessert“ habe sich der Verein mit dem neuen Erscheinungsbild, schreibt ein weiterer. Etwas mehr als einen Monat dauert es nur noch, dann wird so langsam wieder Eis gemacht im Icedome. Kurz danach stehen die ersten Tetspartien an,

Anfang Oktober startet die Bayernliga-Saison. Mit den Mighty Dogs als durchaus ernst zu nehmenden Anwärter auf die Meisterschaft. Spätestens dann dürfte über die Corporate Identity nicht mehr geredet werden. Aber immerhin wird so aktuell das Sommerloch mit Eishockey gefüllt.

Michael Horling
redaktion@mainfranken.news

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