Lengfelds Feuerwehr ist energetisch UpToDate: Modernisiertes Haus ist ein wichtiger Beitrag zum nachhaltigen Bauen

Lengfelds Feuerwehr ist energetisch UpToDate: Modernisiertes Haus ist ein wichtiger Beitrag zum nachhaltigen Bauen
Foto: Christian Weiß

LENGELD / WÜRZBURG – Das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Lengfeld wurde energetisch saniert. Mit der Modernisierung wurde nicht nur die Energieeffizienz des Gebäudes deutlich verbessert, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum nachhaltigen Bauen geleistet.

Ausgangspunkt der Maßnahme war die marode und energetisch schlechte Fassade des 1985 gebauten Feuerwehrhauses. Die bestehende Holzfassade war in Teilen stark beschädigt und musste aufgrund von Witterungseinflüssen regelmäßig mit hohem Aufwand instandgehalten werden. Zudem waren mehrere Fenster auf der Wetterseite des Gebäudes schadhaft. Gleichzeitig entsprach die Wärmedämmung des Gebäudes in weiten Teilen nicht mehr den heutigen energetischen Anforderungen.

Im Zuge der Sanierung wurden die alten Fenster durch moderne dreifach verglaste Holz-Aluminium-Fenster ersetzt. Die bestehende Holzfassade wurde vollständig abgebaut. Gleichzeitig wurde die vorhandene, beschädigte und durchfeuchtete Mineralwolldämmung entfernt.

Die tragende Außenwand aus Ziegelsteinen erhielt eine 18 Zentimeter starke Dämmung aus Stopfhanf. Zum Schutz der Konstruktion vor Schlagregen wurde eine dampfdiffusionsoffene Fassadenbahn eingebaut. Den äußeren Abschluss bilden 20 Millimeter starke unbehandelte Weißtannenbretter, die neben einer langlebigen Ausführung auch ein natürliches Erscheinungsbild gewährleisten.

Durch den neuen Wandaufbau erreicht das Gebäude nun einen Gesamt-U-Wert von rund 0,14 W/(m²K). Damit werden die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) deutlich übertroffen. „Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Oberbürgermeister Martin Heilig: „Wir als Stadt gehen mit gutem Beispiel voran und ertüchtigen Stück für Stück unsere Gebäude energetisch.“

Auch die weitere Entwicklung des Standorts ist bereits geplant: Für das kommende Haushaltsjahr wurden Mittel für die Sanierung der Dachflächen sowie die Installation einer Photovoltaikanlage angemeldet. Damit soll das Feuerwehrhaus künftig einen Teil seines Energiebedarfs selbst erzeugen.

Auf dem Bild von links nach rechts: Kommunalreferent Wolfgang Kleiner, Felix Eisner, Alexander Ruf, beide Fachbereich Hochbau der Stadt Würzburg, Dominik Löser, stellvertretender FFW-Kommandant Lengfeld, Baureferent Benjamin Schneider und Michael Altrock, Leiter Fachbereich Hochbau. Foto: Christian Weiß

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