ETTLEBEN – Man hat´s kaum anders erwarten können: Das klare 4:0 des TSV Ettleben/Werneck im Marktgemeinde-Derby gegen Aufsteiger SG Eschenbachtal Schleerieth war ein erstes Ausrufezeichen der ambitionierten Hausherren vor den rund 400 Zuschauern und ein Hinweis an die Gäste, dass die nächsten Monate schwer werden dürften.
Nur wenige Sekunden waren gespielt, da hieß es schon 1:0. Beziehungsweise: Gab´s einen Elfmeter. 32 Sekunden wurden gezählt, als Nico Treutlein als Keeper Manuel Wintzheimer foulte. Ja, der neue Spielertrainer des TSV setzte gleich mal ein Ausrufezeichen, Marcel Faulhaber verwandelte den Elfmeter zum 1:0.
Und als Wintzheimer dann selbst nicht viel später per Freistoß traf, da schienen die Gäste schon geschlagen zu sien. Jonas Kündiger aber verpasste danach den Anschlusstreffer gegen Torwart Jakob Memmel.
Der Rest des Spiels ist relativ schnell erzählt: Wintzheimers Handelfmeter machte nach der Pause früh alles klar, der eingewechselte Simon Michl traf auch noch. 4:0, eine deutliche Geschichte.
„Die schnellen Gegentore sind in ihrer Entstehung zu einfach gefallen. Klar, dass es dann für uns schwer wird“, weiß Schleerieths Spielertrainer Daniel May. „Man kann schon sagen, dass wir in gewissen Situationen heute Lehrgeld bezahlt haben. Drei Punkte in Ettleben hat man aber auch nicht erwarten können. Mund abputzen, nächstes Wochenende haben wir Heimspiel gegen Münnerstadt!“
Während sich bei Schleerieth die zwie, drei Sommer-Optionen auf Verstärkungen für den ohnehin kleinen Kader zerschlugen, angelte sich Ettleben/Werneck bekanntlich Manuel Wintzheimer. Der, mit neuer Frisur nach dem Gatsspiel bei den Schnüdeln, macht den Unterschied aus in der siebten Liga. „Es war schön, es hat Spaß gemacht. Zu Null ist auch okay. Es war cool, die Schleeriether waren faire Jungs“, so der Ex-Profi, der mit der Rückennummer 13 auflief.
Und der bewusst aktuell nichts sagen möchte zu sich selbst, den Gründen für den Abschied vom großen Fußball, siene eigenen beruflichen Pläne. „Über meine Person will ich heute nicht reden. nur über die Partie. Nach den beiden schnellen Toren konnten wir natürlich locker spielen“, so Wintzheimer. Irgendwann wird www.mainfranken.news, am Samstag beim Derby vor Ort, sicherlich mal größer über ihn berichten.
In Fuchsstadt gastierte heuer der TSV Abtswind 2 und nicht mehr die erste Mannschaft aus dem Kräuter-Dorf. Doch auch die Reserve entführte alle Punkte beim Landesliga-Absteiger, der zwei Führungen der Gäste noch ausglich, auf das 2:3 von Emil Neubert aber keine Antwort mehr wusste. Traurige Realität auf dem einst so gefürchteten Kohlenberg waren offiziell nur noch 139 Zuschauer.
Beim Weinfestspiel des FC Gerolzhofen verteilte der FC Sand keine Geschenke und siegte mit 2:0 durch Tore von Lorenz Schäder und Nico Dippert zu Beginn der zweiten Halbzeit und am Ende. Und in Großbardorf spürte mit der DJK Dampfach der zweite Absteiger, dass mit Reservisten nicht gut Kirschenessen ist: Die Gallier 2 bogen das 0:1 von Dominik Reiser durch Marlon Trautwein und Janer Hurtado Preciado noch in ein 2:1. Was für ein schöner Name!
Am Abend dann das: Ein erstes Ausrufezeichen des Neulings TV Haßfurt mit dem 2:1 beim etablierten TSV Münnerstadt. 0:2 hieß es bereits zur Pause.
Der lokale und der regionale Fußball werden präsentiert von Sport König aus Werneck. Danach folgen dann zahlreiche Fotos vom Derby am Samstag in Ettleben.






















