WÜRZBURG – Die aktuelle Ausgabe des Reportagemagazins GEO (07/2026) widmet ihr Titelthema neuen Forschungs- und Therapieansätzen bei chronischen Schmerzen.
Für die wissenschaftlich-medizinischen Inhalte kommen sieben Expertinnen und Experten des Uniklinikums Würzburg aus der Klinischen Forschungsgruppe KFO5001 ResolvePAIN unter Leitung von Prof. Dr. Heike Rittner zu Wort.
„Hilfe bei chronischen Schmerzen. Neue Therapien für Körper und Seele“ – so lautet das Titelthema der Juli-Ausgabe des in Hamburg erscheinenden Reportagemagazins GEO. Getragen wird die Heftstrecke von einem 21-seitigen Beitrag über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Behandlungskonzepte. Hinzu kommen konkrete Fallbeispiele von Jugendlichen bis zu Seniorinnen und Senioren mit verschiedenen Schmerzerkrankungen – unter anderem dem komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS). Die Inhalte wurden von den GEO-Wissenschaftsjournalisten am Uniklinikum Würzburg (UKW) recherchiert. So werden zum einen die Krankengeschichten von dortigen Schmerzpatientinnen und -patienten erzählt. Zum anderen kommen sieben Expertinnen und Experten des UKW zu Wort, die sich in der Klinischen Forschungsgruppe KFO5001 ResolvePain aus unterschiedlichen Fachperspektiven mit chronischen Schmerzen beschäftigen. Ihre Kompetenzen laufen im Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin (ZiS) des UKW zusammen – laut dem GEO-Artikel die größte Schmerzklinik Deutschlands.
Unterstützt von den Aussagen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schildert die Reportage exemplarisch für die interdisziplinäre Arbeit von ResolvePAIN die Messung an Nervenfasern mittels Mikroneurografie (Prof. Dr. Barbara Namer, Anästhesiologie), die hochtechnologische Visualisierung von Spinalganglien als Teil der Schmerzverarbeitung (Dr. Magnus Schindehütte, Neuroradiologie) sowie die Schmerzentstehung durch fehlgeleitete Immunreaktionen (Prof. Dr. Kathrin Doppler, Neurologie). Es wird zudem deutlich, dass die Angst vor Bewegung zu einem Erlernen von Schmerzen führen kann (Stefan Lindner, Anästhesiologie) – und dass soziale Faktoren Schmerzen (Prof. Dr. Grit Hein, Psychiatrie) dämpfen oder auch verschärfen können. Als therapeutische Einrichtung stellt der Artikel die Schmerztagesklinik der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des UKW vor. Dort wird chronischer Schmerz als komplexes, den ganzen Menschen betreffendes Geschehen wahrgenommen und entsprechend therapiert.
Text: Pressestelle UKW
Bild © Heike Rittner / UKW
Für das Titelthema zu chronischen Schmerzen recherchierte das populärwissenschaftliche Magazin GEO am Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin (ZiS) des Uniklinikums Würzburg.

