Eröffnung der „Kita am Wehrbusch“: Ein großes Fest für Gemeinde, Kinder und die Zukunft Grafenrheinfelds – VIELE FOTOS!

Eröffnung der „Kita am Wehrbusch“: Ein großes Fest für Gemeinde, Kinder und die Zukunft Grafenrheinfelds – VIELE FOTOS!

GRAFENRHEINFELD – Bei strahlendem Sonnenschein hat Grafenrheinfeld die Einweihung der neuen Kindertagesstätte gefeiert – und gefühlt ist das ganze Dorf auf den Beinen gewesen. Was für ein wunderschöner Tag.

Strahlender Sonnenschein, unzählige Besucherinnen und Besucher und eine neue Kindertagesstätte voller Leben. Zur Einweihung des neuen Gesamtkindergartens sind nicht nur viele Grafenrheinfelderinnen und Grafenrheinfelder gekommen. Auch zahlreiche Gäste und Fachleute von außerhalb haben die Gelegenheit genutzt, sich die neue Kindertagesstätte ganz genau anzusehen.

Und eines ist vom ersten Moment an klar gewesen: Diese Kindertagesstätte ist ein Projekt des ganzen Dorfes.

„Wenn ich mich an diesem Tag umgesehen habe, dann habe ich genau das gespürt, was dieses Projekt von Anfang an ausgezeichnet hat: Unsere ganze Gemeinde hat diese Kindertagesstätte mitgetragen. In diesem Haus stecken unglaublich viel Arbeit und Herzblut. Aber vor allem steckt darin unsere gemeinsame Überzeugung, dass es keine bessere Investition gibt als die in unsere Kinder und ihre Zukunft“, sagt Bürgermeister Christian Keller.

Losgegangen ist es am Kirchplatz. Der Spielmannszug hat die Kinder und ihre Eltern abgeholt und gemeinsam zur neuen Kindertagesstätte begleitet. Ein wunderbares Bild und genau der richtige Auftakt für diesen besonderen Tag. Denn bei diesem ganzen Projekt ist es von Anfang an vor allem um eines gegangen: um die Kinder.

Vor der neuen Kindertagesstätte hat anschließend der offizielle Teil begonnen. Bürgermeister Christian Keller hat in seiner Ansprache auf die lange Entstehungsgeschichte des Projektes zurückgeblickt.

Es hat Zeiten gegeben, in denen die Grafenrheinfelder Kinder an vier unterschiedlichen Standorten betreut worden sind. Krippenkinder sind teilweise in freie Klassenzimmer der Grundschule gezogen und auch das Foyer der Altmainsporthalle ist zeitweise für die Betreuung genutzt worden.

Für den Gemeinderat ist klar gewesen: Das kann keine Lösung für die Zukunft sein.

Der Gemeinderat hat deshalb nach vielen Überlegungen und intensiven Beratungen eine mutige und vor allem zukunftsweisende Entscheidung getroffen: Den Bau einer neuer Kindertagesstätte, eine langfristige Lösung für Kinder und Familien.

Heute können die GRafenrheinfelder sagen: Diese Entscheidung ist genau richtig gewesen!

„Wir wollten kein weiteres Provisorium. Wir wollten kein Stückwerk und keine Lösung für die nächsten fünf oder zehn Jahre. Unser Anspruch war es, eine Kindertagesstätte zu schaffen, die den Bedürfnissen unserer Kinder heute gerecht wird und gleichzeitig auch für die kommenden Jahrzehnte funktioniert. Genau dafür haben Gemeinderat und Verwaltung in den vergangenen Jahren unglaublich viel Kraft investiert“, so Bürgermeister Christian Keller.

Architekt Professor Jürgen Hauck vom Planungsbüro HJP hat anschließend die Gedanken hinter der besonderen Architektur erklärt und einen spannenden Einblick in die Planung und den Ablauf der Baustelle gegeben. Dabei ist noch einmal deutlich geworden, mit wie viel Herzblut, Fachwissen und persönlichem Engagement das gesamte Planungsteam an diesem Projekt gearbeitet hat.

Hier ist nicht einfach irgendein Kindergarten geplant worden. Räume, Architektur, Materialien, Energieeffizienz, Außenanlage und das pädagogische Konzept sind von Anfang an gemeinsam gedacht worden.

Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!

„Eine gute Kindertagesstätte entsteht nicht dadurch, dass man einfach eine bestimmte Anzahl von Gruppenräumen plant. Wir haben versucht, die Pädagogik, die Architektur und die Bedürfnisse der Kinder von Anfang an zusammenzudenken. Das Gebäude soll den Kindern Möglichkeiten eröffnen, ihre Neugier wecken und ihnen Raum geben, die Welt auf ihre ganz eigene Art zu entdecken“, erklärt Architekt Prof. Jürgen Hauck.

Dass dieses außergewöhnliche Bauprojekt so hervorragend gelungen ist, haben die Grafenrheinfelder neben ihrem großartigen Planungsteam vor allem auch den vielen ausführenden Firmen zu verdanken. Sie haben hervorragende Arbeit geleistet und sich auch vom großen Rückschlag auf der Baustelle nicht entmutigen lassen.

Der schwere Wasserschaden hat alle tief getroffen. Nach all der Arbeit und all dem Herzblut ist das ein wirklich bitterer Moment gewesen. Aber niemand hat aufgegeben.

„Planer, Firmen, Verwaltung und Gemeinde haben weitergemacht. Gemeinsam, professionell und mit einem klaren Ziel vor Augen. Genau dieses Miteinander hat dieses Projekt ausgezeichnet. Dafür ein ganz großes Dankeschön an alle Beteiligten“, so Chrsitian Keller.

Auch die Landtagsabgeordnete Martina Gießübel und der stellvertretende Landrat Manuel Kneuer haben in ihren Grußworten ihre große Anerkennung für dieses außergewöhnliche Projekt zum Ausdruck gebracht. Beide haben besonders den Mut der Gemeinde und des Gemeinderates gewürdigt, konsequent in die Zukunft unserer Kinder und Familien zu investieren.

Dann ist ein ganz besonderer Moment gekommen.

Gemeinsam mit den Kindern haben Bürgermeister und Planer das Band durchschnitten und den neue Kindertagesstätte damit ganz offiziell eröffnet. Genau so muss es sein. Denn schließlich ist dieses Haus für sie gebaut worden.

Im Anschluss haben Pfarrer Benjamin Schimmer und Pfarrer Vocke das neue Gebäude und alle Menschen gesegnet, die hier künftig spielen, lernen, lachen und arbeiten werden.

Auch ein kleines Stück der heutigen Zeit wurde für die Zukunft bewahrt. Im Boden der Kindertagesstätte ist eine Zeitkapsel eingebracht worden. Darin befinden sich Planungsunterlagen und viele Erinnerungen und Dokumente aus der Entstehungszeit der neuen Kita.

Vielleicht wird diese Kapsel irgendwann einmal geöffnet. Und dann wird sie davon erzählen, wie viel Arbeit, Mut, Engagement und Herzblut in diesem Gebäude stecken.

Nach dem offiziellen Programm waren die Türen weit geöffnet. Und das Interesse ist riesig gewesen!

Bürgermeister Christian Keller, Projektleiterin Carmen Kuhn und Professor Jürgen Hauck haben die vielen interessierten Besucherinnen und Besucher durch das Gebäude geführt. Es ist erklärt, gezeigt und natürlich sind unzählige Fragen beantwortet worden.

Die besonderen Räume, das offene pädagogische Konzept, die Architektur und natürlich unsere außergewöhnliche Außenanlage haben für viel Begeisterung gesorgt.

Man hat schnell gemerkt: Hier ist ein wunderbarer Lebens-, Lern- und Erfahrungsort für unsere Kinder geschaffen worden.

„Was hier entstanden ist, ist das Ergebnis einer außergewöhnlich intensiven Zusammenarbeit. Die Gemeinde hat sich mit jedem Detail auseinandergesetzt und klare Vorstellungen entwickelt. Genau dieses persönliche Engagement aller Beteiligten spürt man heute im gesamten Gebäude“, fasst Prof. Jürgen Hauck seine Eindrücke zusammen.

Und danach haben alle einfach gefeiert. Was die Grafenrheinfelder Vereine an diesem Tag auf die Beine gestellt haben, ist einfach großartig gewesen.

Der Anglerverein hat den Grillstand und die Getränke übernommen. Die RKK hat die Gäste mit einem wunderbaren Kuchenstand versorgt. Die Kuchen haben die Eltern gespendet. Der VdK hat mit seinem Glücksrad für viel Freude gesorgt und bei den Eigenheimern hat es frisches Popcorn gegeben.

Der Musikverein und der Spielmannszug haben die gesamte Veranstaltung musikalisch begleitet und für eine großartige Stimmung gesorgt.

„Ihr habt aus der Einweihung unserer Kindertagesstätte ein echtes Grafenrheinfelder Dorffest gemacht“, so, Christian Keller begeistert.

Überall ist gesprochen, gelacht und gestaunt worden. Die Kinder haben ihr neues Haus und den Garten entdeckt. Eltern, Großeltern, ehemalige Kindergartenkinder, Fachleute und viele interessierte Gäste sind miteinander ins Gespräch gekommen.

„Es ist genau die Atmosphäre gewesen, die wir uns für diesen Tag gewünscht haben: offen, fröhlich und voller schöner Begegnungen.“

Am Ende dieses wunderbaren Tages ist vor allem eines geblieben: große Dankbarkeit.

Dankbarkeit auch gegenüber dem Gemeinderat und der Verwaltung, die über viele Jahre unglaublich viel Kraft in dieses Projekt gesteckt haben.

Dankbarkeit gegenüber dem Planungsteam und allen Firmen, die mit großem Engagement gearbeitet haben.

Dankbarkeit gegenüber den Erzieherinnen und Erziehern, die dieses Haus jeden Tag mit Leben füllen.

Und Dankbarkeit gegenüber den Vereinen und allen Helferinnen und Helfern, die diesen Einweihungstag zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.

Diese neue Kindertagesstätte ist weit mehr als eines der größten Bauprojekte in der Geschichte dert Gemeinde. Sie ist ein gemeinsames Projekt. Ein Haus für die Kinder. Ein Ort voller Leben, Lachen und Zukunft. Und bei strahlendem Sonnenschein haben alle genau das gemeinsam gefeiert.

Text: Christian Keller
Fotos: Hendrik Holnäck

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