MERKERSHAUSEN – Bei einem Weißwurst-Frühstück stellt der TSV Aubstadt diesen Sonntag seinen neuen Regionalliga-Kader vor. Am Samstag testeten die Grabfelder letztmals vor dem ersten Pflichtspiel kommenden Samstag, dem Erstrunden-Pokalmatch bei Bezirksliga-Aufsteiger FC Untererthal.
Gegner war der Südwest-Regionalligist SG Barockstadt Fulda aus Hessen. In der Startelf standen mit Jacob Engel und Joshua Endres zwei Zugänge mit Vergangenheit beim 1. FC Schweinfurt 05. Es lief nahezu perfekt für Aubstadt. 3:0 stand es am Ende. Timo Pitter (auf dem Bild) traf bereits nach acht Minuten, Max Grimm erhöhte gleich nach der Pause, ehe der eingewechselte Ingo Feser wenig später mit einem verwandelten Elfmeter den Endstand herstellte.
Noch nicht im Tor von Fulda stand mit Maximilian Weibäcker ein ehemaliger Aubstädter, der sich letzte Saison bei Drittligist Schweinfurt 05 den Kasten mit Toni Stahl teilte. Der ehemalige U18-Nationalspieler aus Cottbus wiederum ist noch vereinslos. Ersatzkeeper von Aubstadt war Simon Hoffmann, eigentlich von Bayernligist FC Bamberg gemeldet als Zugang von Greuther Fürth 2.
Ein bisschen verärgert ist der TSV, weil er zum Punktspielstart in den ersten fünf Runden gleich zwei Mal spielfrei hat. Nach dem Auftakt-Match am Donnerstag, den 23. Juli, gegen Schweinfurt 05 setzen die grabfelder als 19. Team der Regionalliga an Spieltag zwei regulär aus. Dann geht es jeweils freitags zuhause gegen Burghausen und nach Buchbach, ehe das Heimspiel gegen den TSV 1860 München auf einen Nachholtermin unter der Woche verlegt werden muss, weil die Löwen an diesem Wochenende im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel antreten.
Parallel am Samstag testete in Alsleben bei Trappstadt der TSV Aubstadt 2 ebenfalls gegen einen Regionalligisten. Gegen den SC Eltersdorf um die ehemaligen Schnüdel Bernd Eigner und Tom Feulner. Mit André Karmann fällt ein weiterer Ex-Schweinfurter beim Aufsteiger verletzt lange aus. Als Kapitän führte der eigentliche Regionalliga-Stammspieler Marcel Volkmuth den TSV auf´s Feld, Philipp Kleinhenz saß als etatmäßiger Spielführer zunächst nur auf der Bank.
Und siehe da: Auch die zweite Garnitur gewann gegen den zwei Klassen höher angesiedelten Gegner mit 3:0. Landesliga gegen Regionalliga – das muss man erst mal schaffen. Hier half der Gegner freilich mit: Sebastian Marx traf schon nach wenigen Sekunden ins eigene Tor. Constantin Kleuker erhöhte kurz vor der Pause – und Luca Atzori machte nach einer Stunde den Deckel drauf für das Team von Trainer Julian Grell.
Da dürften nun am Sonntagfrüh die Weißwürste richtig gut schmecken…
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