SCHWEINFURT – Die SKF GmbH ist mit dem Silbernen Sicherheitspreis der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) ausgezeichnet worden. Prämiert wurde ein selbst entwickeltes Safety Exit Game, das Mitarbeitenden das Thema Arbeitssicherheit auf innovative und spielerische Weise näherbringt.
Die Idee entstand aus der Überzeugung, dass Arbeitssicherheit dann am besten vermittelt werden kann, wenn sie erlebbar gemacht wird. In Anlehnung an das Prinzip eines Escape Rooms entwickelte das Team um Arbeitssicherheitsleiter Dominik Roh verschiedene Spielvarianten für Beschäftigte aus Produktion und Verwaltung. Dabei lösen die Teilnehmenden im Team Aufgaben und Rätsel rund um Themen wie Persönliche Schutzausrüstung, den sicheren Umgang mit Arbeitsmitteln oder sicheres Arbeiten im Büro und Homeoffice.
Einen wesentlichen Beitrag zur Konzeption des Spiels leistete der Duale Student Johannes Egerer, der die Inhalte und Fragestellungen des Formats ausarbeitete. Ziel war es, Sicherheitswissen nachhaltig zu vermitteln und gleichzeitig den Teamgeist zu stärken. Die Resonanz der Mitarbeitenden fiel durchweg positiv aus. Besonders die Kombination aus Wissensvermittlung, Praxisbezug und spielerischem Wettbewerb sorgte für hohe Beteiligung und Begeisterung. Auch die BGHM, vertreten durch Karl Hönig, Präventionsdienstleiter Region Süd-Ost, würdigte den innovativen Ansatz, ein oft als trocken wahrgenommenes Thema auf kreative Weise erlebbar zu machen.
„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie bestätigt unseren Ansatz, Arbeitssicherheit modern, praxisnah und mit Spaß zu vermitteln“, unterstreicht Dominik Roh. Der bei der Preisübergabe anwesende SKF Deutschlandchef Jörg Wuttke lobte das gesamte Team der Arbeitssicherheit am Standort Schweinfurt: „Ihr habt das Thema Arbeitssicherheit auf ein neues Niveau gehoben. Darauf könnt Ihr stolz sein!“
Mit dem Gewinn des Silbernen Sicherheitspreises gehört SKF nun zu den Unternehmen, die sich zusätzlich Hoffnung auf den Goldenen Sicherheitspreis der BGHM machen dürfen. Eine Jury wird aus den bundesweit ausgezeichneten Projekten die besten Initiativen auswählen. Darüber hinaus bleibt das Safety Exit Game weiterhin im Einsatz: Teams und Abteilungen bei SKF können das Spiel auch künftig anfragen und gemeinsam absolvieren. So soll das Thema Arbeitssicherheit dauerhaft im Arbeitsalltag verankert werden.
Auf dem Bild: Frisch ausgezeichnet präsentieren sich neben dem Vertreter der Berufsgenossenschaft, Karl Hönig, (von links) die Arbeitssicherheitsexperten der SKF Günter Grötzbach, Dominik Roh, Daniel Völkl, Johannes Egerer (Dual Studierender), Andre Dusel, Manuel Wiesmann sowie SKF Deutschlandchef Jörg Wuttke.
Foto: Holger Laschka / SKF
Seit 1907 entwickelt SKF einige der weltweit innovativsten Lager, Dichtungen, Schmiersysteme, Zustandsüberwachungslösungen und Dienstleistungen zur Reduzierung von Reibung. Weniger Reibung bedeutet weniger Energieeinsatz. Durch die Reduzierung der Reibung machen wir die Industrie intelligenter, wettbewerbsfähiger und energieeffizienter und schaffen eine nachhaltigere Zukunft, in der wir alle mehr mit weniger erreichen können. SKF ist in rund 130 Ländern vertreten und verfügt weltweit über etwa 17.000 Vertriebsstandorte. Der Jahresumsatz im Jahr 2024 betrug 98.722 Millionen SEK und die Zahl der Mitarbeiter belief sich auf 38.743.
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SKF beschäftigt in Deutschland rund 5.000 Mitarbeiter. Davon arbeiten etwa 3.000 in Schweinfurt, dem Hauptsitz der SKF GmbH und dem größten Produktionsstandort der SKF Gruppe.
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