Polizei stoppt eine Schlangenlinienfahrerin, die mit rund 1,6 Promille am Steuer unterwegs war

Polizei stoppt eine Schlangenlinienfahrerin, die mit rund 1,6 Promille am Steuer unterwegs war

OBERNBURG AM MAIN IM LANDKREIS MILTENBERG – Die Polizei hat am frühen Freitagmorgen eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Gegen 01:30 Uhr war einer Verkehrsteilnehmerin auf der B469 ein Kia aufgefallen, der in Schlangenlinien unterwegs war und mehrfach beide Fahrstreifen nutzte. Die verständigten Beamten der Polizeiinspektion Obernburg kontrollierten das Fahrzeug kurze Zeit später.

Hierbei ergaben sich deutliche Hinweise auf eine Alkoholisierung der 50-jährigen deutschen Fahrerin. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,6 Promille.

Die Beamten untersagten die Weiterfahrt, veranlassten eine Blutentnahme und stellten den Führerschein der Frau sicher. Gegen die 50-Jährige wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Verkehrsunfall mit Fahrerflucht auf der A3: Polizei ermittelt Unfallverursacher

STOCKSTADT A. MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Donnerstagabend ist es auf der A3 in Fahrtrichtung Würzburg zu einem Verkehrsunfall mit zwei beschädigten Fahrzeugen gekommen. Der mutmaßliche Unfallverursacher entfernte sich zunächst von der Unfallstelle, konnte jedoch im Rahmen der Fahndung durch die Polizei ermittelt werden.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wechselte ein 27-jähriger Pole gegen 20:45 Uhr mit seinem Audi vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen, um einen vorausfahrenden Lastwagen zu überholen. Hierdurch musste eine auf dem mittleren Fahrstreifen fahrende 21-jährige deutsche Audi-Fahrerin ausweichen. Beim Fahrstreifenwechsel kollidierte sie mit dem auf dem linken Fahrstreifen fahrenden Mercedes eines 42-jährigen Mannes mit deutscher und kasachischer Staatsangehörigkeit.

An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 15.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Der mutmaßliche Unfallverursacher setzte seine Fahrt zunächst fort. Im Rahmen der unmittelbar eingeleiteten Fahndung konnte der 27-Jährige jedoch festgestellt und kontrolliert werden.

Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen.

Erfolgreiche Verkehrskontrolle auf der A3 – Mehrere Verstöße aufgedeckt

HÖSBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach haben am Donnerstagvormittag auf der A3 einen Fahrzeugführer kontrolliert und dabei gleich mehrere Verstöße festgestellt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, zudem wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gegen 09:45 Uhr kontrollierten die Beamten ein Fahrzeuggespann, das mit zwei Pkw beladen war und in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs war. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass das zulässige Gesamtgewicht des Gespanns überschritten war.

Der 41-jährige polnische Fahrzeugführer händigte den Beamten zudem einen ukrainischen Führerschein aus, der sich als Totalfälschung herausstellte. Nach bisherigen Erkenntnissen verfügte der Mann für die geführte Fahrzeugkombination nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis. Die Beamten leiteten unter anderem Ermittlungen wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Der gefälschte Führerschein wurde sichergestellt.

Weiterhin ergaben sich Hinweise auf Verstöße im Zusammenhang mit einem gewerblichen Fahrzeugtransport. Die Verkehrspolizei untersagte die Weiterfahrt und stellte die Fahrzeugschlüssel sowie die Fahrzeugdokumente sicher.

Gegen den 41-Jährigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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