SCHÖLLKRIPPEN IM LANDKREIS ASCHAFFENBURG – Am frühen Dienstagnachmittag hatte ein Unfall nach missglücktem Bremsversuch verhältnismäßig geringe Konsequenzen. Es ist bei Blechschäden geblieben.
Dem Sachstand nach war ein 76-jähriger deutscher Autofahrer um 14:10 Uhr mit seinem Mercedes auf der Aschaffenburger Straße in Richtung Kleinblankenbach unterwegs. Der Mann hatte offenbar das Rotlicht an einer Baustellenampel zu spät wahrgenommen. Bei dem mutmaßlich missglückten Versuch das Fahrzeug zu bremsen, hat der Fahrer zunächst die Kontrolle über den Pkw verloren und ist auf einen Schotterparkplatz eines dortigen Imbisses geraten.
An dem Imbiss befanden sich Kunden. Der 76-Jährige konnte den bisherigen Kenntnissen nach jedoch noch einen Zusammenstoß mit den Personen verhindern und ist in einen geparkten Toyota gefahren, der dadurch auf ein weiteres Fahrzeug geschoben wurde. Auch ein Mülleimer des Imbisses wurde beschädigt.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Es ist bei Sachschäden in Höhe von schätzungsweise 12.000 Euro geblieben.
Die hinzugezogene Polizei Alzenau ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz
Callcenterbetrug – Seniorin übergibt Bargeld – Polizei ermittelt und warnt
GROSSOSTHEIM, OT PFLAUMHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. Eine über 80-Jährige wurde am Dienstagnachmittag Opfer von Telefonbetrügern und übergab in der Folge einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen unbekannten Abholer. Die Polizei sucht Zeugen und warnt vor der gängigen Betrugsmasche.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen erhielt die Rentnerin am Dienstag, gegen 16:00 Uhr, einen Anruf von einem vermeintlichen Beamten, der erklärte, dass die Tochter der Frau einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei welchem ein Mensch gestorben sei. Die Frau solle nun Bargeld für einen Kaution zur Verfügung stellen.
Im weiteren Verlauf erschien kurz nach 17:00 Uhr eine unbekannte Person am Hoftor des Wohnhauses in der Spessartstraße und nahm Bargeld in niedriger fünfstelliger Höhe an sich.
Eine Fluchtrichtung wie auch ein möglicherweise genutztes Fahrzeug sind bislang unbekannt. Auch zur abholenden Person liegen keine näheren Hinweise vor.
Die Kriminalpolizei Würzburg hat als Zentralstelle für das Betrugsphänomen die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise.
Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Würzburg unter der Telefonnummer 0931/457-1732 zu melden.
Die Polizei warnt vor Telefonbetrügern, die ihre Maschen in Variationen immer wieder auch an bekanntes Tagesgeschehen anpassen.
Die Präventionskampagnen des Polizeipräsidiums Unterfranken:
Bereits Ende 2020 hat das Polizeipräsidium Unterfranken die Präventionskampagne “Leg´auf!” ins Leben gerufen. Zusätzlich startete im Juli 2022 auch an unterfränkischen Schulen die Kampagne „Ich schütze Oma und Opa“. Mit den Kampagnen „Ich schütze Oma und Opa“ sowie „Chill mal Oma“ setzt die unterfränkische Polizei nun auf die Unterstützung von Jugendlichen sowie Schülerinnen und Schülern. Diese sollen Großeltern sowie ältere Bekannte auf die Betrugsmaschen der Täter aufmerksam machen.
Das Ziel dieser Kampagnen ist es, insbesondere ältere Menschen und deren Angehörigen über die Phänomene wie „Enkeltrickbetrug“ und „Falsche Polizeibeamte“ zu informieren, zu sensibilisieren und Verhaltenstipps zu geben.
Die wichtigsten Botschaften sind:
Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.
Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder an Abholer zu übergeben.
Weder Polizei noch Justiz werden Sie jemals telefonisch auffordern, Geld zu überweisen!
Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!
Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen - bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!
Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen!
Weitere Informationen:
Leg‘ auf!: Die Bayerische Polizei – Präventionskampagne – LEG‘ AUF! in Unterfranken (bayern.de)
Dort finden sie zudem weiterführende Links zu den Kampagnen:
„Ich schütze Oma und Opa“
„Chill mal Oma“
Versuchter Diebstahl aus Opferstock – Zeugen gesucht
GROSSHEUBACH, LKR. MILTENBERG. Am späten Montagnachmittag hat ein Unbekannter versucht den Opferstock der Kapelle am Kloster Engelberg aufzubrechen.
Wie der Polizei Miltenberg bekannt wurde, hat ein noch unbekannter Dieb versucht die Kassette eines Opferstocks der Klosterkapelle gewaltsam zu öffnen. Der Versuch ist glücklicherweise gescheitert. Die Beamten hoffen bei der Aufklärung der Tat auch auf mögliche Zeugen.
Hintergrund ist der aus den Ermittlungen hervorgehend kurze Tatzeitraum zwischen 17:00 Uhr und 17:30 Uhr. Zudem müsste der Versuch den Opferstock zu öffnen auch erheblichen Lärm verursacht haben.
Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 09371/945-0 bei der Polizei Miltenberg zu melden.
Weitere Zeugenaufrufe
Polizeiinspektion Miltenberg
GROSSHEUBACH, LKR. MILTENBERG. Am Montagabend ist in der Zeit zwischen 18:20 Uhr und 19:40 Uhr ein schwarzer Volvo V90 mutmaßlich im Vorbeifahren beschädigt worden. Das Auto war in dem Zeitraum in der Straße „Beim Trieb“ gegenüber einer Tierarztpraxis abgestellt. Der Unfallverursacher ist bislang unbekannt.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Miltenberg unter Tel. 09371/945-0 entgegen.
Polizeiinspektion Lohr
NEUSTADT A. MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Zwischen Montag, 17:00 Uhr, und Dienstag, 13:00 Uhr, haben Unbekannte von einem Lagerplatz, auf dem sich eine Lagerhalle und Arbeitsmaschinen befinden, mehrere Werkzeuge entwendet. Die Örtlichkeit befindet sich in der Bahnhofstraße. Der Gesamtbeuteschaden beläuft sich auf rund 2.000 Euro.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Lohr a. Main unter Tel. 09352/8741-0 entgegen.
Polizeiinspektion Marktheidenfeld
MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. In der Hans-Wilhelm-Renkhoff-Straße wurde am Montag ein VW Beetle offensichtlich mutwillig beschädigt. In der Zeit zwischen 14:00 Uhr und 22:00 Uhr wurde ein Reifenventil des geparkten Fahrzeugs gewaltsam herausgerissen.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Marktheidenfeld unter Tel. 09391/9841-0 entgegen.

