FLEESTEDT / HEIDENFELD / HIRSCHFELD – In Fleestedt südlich von Hamburg haben sich die Walking Footballer der SG Heidenfeld/ Hirschfeld sowas wie den Titel des Europameisters in dieser noch jungen Sportart geholt. Zumindest fühlen sich die Vertreter der beiden Orte als solche, nachdem dieses internationale Turnier eines der ersten dieser Art war.
Eigentlich müsste es ja Soccer heißen, denn die eher langsam laufenden statt rennenden Fußballer (und Fußballerinnen, denn bei der SG spielte auch eine Frau mit) haben natürlich nichts mit Football zu tun. In Fleestedt waren im Sportzentrum Seevetal 24 Teams aus sieben Nationen dabei. Neben den Gastgebern oder dem 1. FC Kaiserslautern beispielsweise der FC Emmen aus Holland, der FC Brusino aus der Schweiz, Football Camimando Espana aus Spanien oder Villeneuve-d´ Ascq aus Frankreich.
Mit rund 240 teilnehmenden Spielerinnen und Spielern hat sich dieses Turnier in kurzer Zeit zum weltweit größten Walking Football Turnier für Mixed-Teams ohne Altersbeschränkungen entwickelt.
Die Heidenfelder und Hirschfelder setzten sich in ihrer Gruppe E gegen Emmen 2 und die Landsleute vom Kaltenkirchener TS und vom Walddörfer SV durch. Nach dem 2:0 gegen die Walddörfer und dem 1:0 gegen Emmen 2 gab´s in der Hauptrunde das 0:1 gegen Gastgeber TuS Fleestedt, dann aber ein 1:0 gegen Kaiserslautern, ein 1:0 gegen den TuS Magdeburg-Neustadt, noch ein 1:0 gegen eine andere Mannschaft aus Fleestadt und das 2:0 gegen den FSV Harburg-Rönneburg.
Im Finale trafen die Unterfranken später wieder auf die an sich favorisierten Kaltenkirchener, gegen die sie in der Vorrunde mit 0:1 verloren, und gewannen diesmal nach einem Unentschieden nach regulärer Spielzeit im Elfmeterschießen, um danach heftig zu feiern. Den Champions-Cup-Pokal nahm die SG mit nach Hause in die Gemeinde Röthlein.
Auf dem Mannschaftsbild – hinten von links: Heinz Sörries, Manfred Hein, Peter Krenzer, Uwe Stephan, Michael Weiß, André Wächter, Andreas Seifert, Martin Hettrich, Winfried Bandorf; vorne von links: Andreas Hetterich, Dieter Noppinger „Fußballgott“, Peter Kresser, Martina Braum, Martin Djalek, Bernd Förth, Bruno Hahn







