Callcenterbetrug: Unbekannter erbeutet Bargeld und Schmuck von einer Senorin, die Kriminalpolizei ermittelt

Callcenterbetrug: Unbekannter erbeutet Bargeld und Schmuck von einer Senorin, die Kriminalpolizei ermittelt
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

SULZBACH AM MAIN IM LANDKREIS MILTENBERG – Über mehrere Tage täuschten bislang unbekannte Betrüger eine Seniorin mit einer gängigen Masche. Die Geschädigte ist dazu gebracht worden, Bargeld und Schmuck zu übergeben.

Der Beuteschaden liegt im unteren fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Bereits am 1. Juni riefen die Täter bei der Seniorin an und berichteten von einer angeblichen Festnahme von Einbrechern, deren flüchtige Komplizen als Nächstes bei ihr einbrechen würden. Im weiteren Verlauf brachten die Täter noch an diesem Montag die Dame dazu, Bargeld und Schmuck an einen unbekannten Abholer auszuhändigen.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat nach Bekanntwerden des Geschehens die Ermittlungen aufgenommen.

Wer in der vergangenen Woche verdächtige Personen im Bereich des Kleewiesenwegs beobachtet hat oder wer sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kriminalpolizei Würzburg in Verbindung zu setzen. Auch Hinweise auf ein mögliches Fluchtfahrzeug sind für die Ermittler wichtig.

Die Präventionskampagnen des Polizeipräsidiums Unterfranken:

Bereits Ende 2020 hat das Polizeipräsidium Unterfranken die Präventionskampagne “Leg´auf!” ins Leben gerufen. Zusätzlich startete im Juli 2022 auch an unterfränkischen Schulen die Kampagne „Ich schütze Oma und Opa“. Mit den Kampagnen „Ich schütze Oma und Opa“ sowie „Chill mal Oma“ setzt die unterfränkische Polizei nun auf die Unterstützung von Jugendlichen sowie Schülerinnen und Schülern. Diese sollen Großeltern sowie ältere Bekannte auf die Betrugsmaschen der Täter aufmerksam machen.

Das Ziel dieser Kampagnen ist es, insbesondere ältere Menschen und deren Angehörigen über die Phänomene wie „Enkeltrickbetrug“ und „Falsche Polizeibeamte“ zu informieren, zu sensibilisieren und Verhaltenstipps zu geben.

Die wichtigsten Botschaften sind:

Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.
Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder an Abholer zu übergeben.
Weder Polizei noch Justiz werden Sie jemals telefonisch auffordern, Geld zu überweisen!
Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!
Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen - bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!
Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen!

Weitere Informationen:

Leg‘ auf!: Die Bayerische Polizei – Präventionskampagne – LEG‘ AUF! in Unterfranken (bayern.de)

Dort finden sie zudem weiterführende Links zu den Kampagnen:

„Ich schütze Oma und Opa“
„Chill mal Oma“

Versuchter Aufbruch eines Zigarettenautomaten – Polizei sucht Zeugen

AMORBACH, LKR. MILTENBERG. Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Montag versucht, einen Zigarettenautomaten aufzubrechen. Die Tat blieb im Versuchsstadium stecken. Die Polizei Miltenberg ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach derzeitigen Erkenntnissen hielten sich die beiden Tatverdächtigen zwischen 02:20 Uhr und 02:30 Uhr an einem Zigarettenautomaten im Bereich Klostersteige / Berliner Straße auf. Einer der Täter hatte versucht, den Automaten mit einem Werkzeug zu öffnen. Ein Zeuge meldete dies der Polizei.

Mutmaßlich wurden die Jugendlichen gestört und flüchteten noch vor Eintreffen der Beamten in Richtung Boxbrunner Straße. Der Automat blieb verschlossen. Es entstand ein Sachschaden von rund 100 Euro.

Die beiden Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

Männlich
Etwa 15 bis 17 Jahre alt
Schlanke Figur
Zwischen 165 und 175 Zentimeter groß
Eine Person trug einen schwarzen Kapuzenpullover mit über den Kopf gezogener Kapuze sowie einen schwarzen Rucksack.
Der zweite Tatverdächtige war mit einer schwarz-weißen Jacke bekleidet und hatte kurze schwarze Haare.

Die Polizei Miltenberg bittet Personen, die im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Klostersteige, Berliner Straße oder Boxbrunner Straße gemacht haben oder Hinweise zu den beschriebenen Jugendlichen geben können, sich unter Tel. 09371/945-0 melden.

Versuchter Einbruch in Schulgebäude – Zwei Tatverdächtige festgenommen

WALDASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Dank eines aufmerksamen Zeugen hat die Polizei in der Nacht zum Montag zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen. Die beiden jungen Männer stehen im Verdacht, versucht zu haben, in ein Schulgebäude einzudringen.

Gegen 23:30 Uhr beobachtete ein Zeuge, wie sich zwei Personen an der Eingangstür eines Schulgebäudes in der Schulstraße zu schaffen machten, und verständigte umgehend die Polizei.

Die alarmierten Streifen der Polizeiinspektion Aschaffenburg fahndeten sofort nach den Tatverdächtigen und konnten beide noch in Tatortnähe antreffen und vorläufig festnehmen.

Es handelt sich um zwei 20-jährige Männer. Einer besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit, der zweite die deutsche und türkische Staatsangehörigkeit.

Die Polizeiinspektion Aschaffenburg hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls übernommen.

Einbruch in Schulgebäude – Polizei sucht Zeugen

ASCHAFFENBURG / DAMM. Unbekannte Täter sind zwischen Freitagnachmittag und Samstagmorgen in ein Schulgebäude eingedrungen. Die Polizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen verschafften sich die Täter zwischen Freitag, 16:30 Uhr, und Samstag, 07:30 Uhr, auf bislang unbekannte Weise Zutritt zu dem Schulgebäude. Im Inneren brachen die Unbekannten mehrere Türen auf und durchwühlten verschiedene Räume.

Der entstandene Sachschaden wird auf rund 8.000 Euro geschätzt. Ob Gegenstände entwendet wurden und ein Beuteschaden entstanden ist, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Hinweise auf die Täter liegen bislang nicht vor.

Die Polizeiinspektion Aschaffenburg fragt:

Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Schulgebäudes beobachtet?
Wer hat ungewöhnliche Geräusche oder sonstige verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung der Tat beitragen können?

Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 06021/875 2230 mit der Polizeiinspektion Aschaffenburg in Verbindung zu setzen.

Alkoholisierter Autofahrer verursacht Unfall

GOLDBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Sonntag in den frühen Morgenstunden verunfallte ein Opel-Fahrer. Die Polizei stellte schnell fest, dass der Mann stark alkoholisiert war.

Gegen 01:30 Uhr war der 44-jährige Deutsche in der Hauptstraße auf eine Leitplanke aufgefahren, nachdem er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Ein Zeuge musste dem unverletzt gebliebenen Mann aus dem Fahrzeug helfen.

Die hinzugerufenen Beamten der Polizei Aschaffenburg stellten fest, dass der Mann rund 1,8 Promille Atemalkohol bei einem freiwilligen Vortest pustete.

Der Führerschein des 44-Jährigen wurde sichergestellt und eine Blutentnahme durchgeführt, die im nun laufenden Strafverfahren als Beweismittel ausgewertet wird.

Flucht vor Polizeikontrolle – 18-Jähriger leistet Widerstand

ASCHAFFENBURG / INNENSTADT. Ein 18-Jähriger hat am Sonntagnachmittag versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Der junge Mann konnte angehalten werden und leistete im weiteren Verlauf Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten.

Gegen 16:00 Uhr sollte der 18-jährige deutsche Staatsangehörige mit seinem Kleinkraftrad in der Ludwigsallee einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Anstatt den Anhaltesignalen Folge zu leisten, versuchte er, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Die Polizeibeamten konnten den Fahrer jedoch kurze Zeit später stoppen.

Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 18-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Zudem war das von ihm geführte Kleinkraftrad nicht ordnungsgemäß zugelassen.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen leistete der junge Mann Widerstand gegen die eingesetzten Beamten.

Gegen den 18-Jährigen wurden unter anderem Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstößen gegen zulassungsrechtliche Vorschriften sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 18-Jährige entlassen.

Sattelanhänger löst sich während der Fahrt – Hoher Sachschaden

WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am frühen Montagmorgen hat sich auf der Rastanlage Spessart-Süd ein Sattelanhänger von einer Zugmaschine gelöst. Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.

Gegen 04:00 Uhr befuhr ein Sattelzug die Rastanlage Spessart-Süd. Beim Abbiegen auf die Auffahrt zur A3 löste sich aus bislang ungeklärter Ursache der Sattelanhänger von der Zugmaschine. Der Anhänger geriet nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzleitwand und rutschte in einen angrenzenden Graben.

Am Sattelzug entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 10.000 Euro. Darüber hinaus wurden die Schutzplanke auf einer Länge von etwa 20 Metern, die Fahrbahn sowie angrenzende Flächen beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

Für die Absicherung der Unfallstelle und die Bergung des Anhängers waren Einsatzkräfte vor Ort. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach.

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