LANDKREIS KITZINGEN – Weil viele Pflanzen immer früher im Jahr grünen und blühen, öffnen am 31. Mai 2026 drei Gärten im Landkreis, die jetzt besonders schön und prächtig sind.
Bibergau
Der „Zaubergarten“ in Bibergau wurde im Jahr 2000 auf vormaligem Ackerland auf einem 820 qm großen Grundstück angelegt und hat sich seitdem weiterentwickelt und gewandelt. Vor der Mosaikkulisse des Hauses und der Garage sorgen zahlreiche Liliensorten und Stauden für eine Blütenpracht von Frühling bis Herbst. Neben einheimischen Obstgehölzen wachsen auch Exoten wie Feige, Khaki, Chinesische Dattel, Paw-Paw oder Banane. Mehrere Gartenräume laden zum Erkunden und Verweilen ein. Prinzipien der Permakultur wie viele mehrjährige Obst- und Gemüsesorten, Totholzecken, Wasserstellen und Lebensräume für Insekten und Tiere sowie der Verzicht auf Kunstdünger und Pestizide werden seit vielen Jahren angewendet. Im Freilauf befinden sich 6 Haubenhühner. Daher ist Hunden der Zutritt nicht gestattet.
Marktsteft
Das Haus Siegmund fügt sich geschickt in den Hang, über dem Markgrafenstädtchen Marktsteft. So ergeben sich ganz selbstverständlich zwei Gartenebenen, die von reizvoll bewachsenen Wegen verbunden sind. Bäume und Sträucher spenden Schatten für Garten und Wohnhaus. Die Gehölze rahmen verschiedene Gartenbereiche, vom Nutzgarten, zur Hosta-Sammlung bis zu einem Brunnenplatz mit alten Bonsais. Der Garten ist ständig im Wandel, immer sehr schön, nie ganz vollkommen, meinen die Besitzer. Statt der Buchsbaum-Hecken und -Kugeln haben nun Iris und Pfingstrosen mehr Platz. Besonders üppig blühen Schlüsselblumen, Traubenhyazinthen, Schachbrettblumen und Akeleien, freilich schon früher im Jahr.
Patricia & Thomas Siegmund, St. Stephan Straße 17, 97342 Marktsteft, 10 bis 17 Uhr
Stadelschwarzach
Der jüngste der Gärten, wieder saniert und bepflanzt 2023 und 2024, ist der Garten mit der längsten Tradition. Schon im Jahre 1833 ist der Pfarrgarten im Urkataster-Plan eingezeichnet. Hier wurden Obst und Beeren gezogen, aber auch Blumen zum Schmuck der Kirche geschnitten. Der Garten ist noch heute im Besitz der Kirchenstiftung. Das Birnenspalier wurde neu gepflanzt, die Wege neu belegt, ein neuer barrierefreier Zugang wurde geschaffen. Mit trockenheitstoleranten Stauden lädt der Pfarrgarten nun zum Verweilen ein.
Ein Höhepunkt im Gartenjahr ist die Pfingstrosen-, Iris-, Margeriten- und Holunderblüte. Diese Stauden und Gehölze wachsen seit Jahrzehnten hier und haben sich zu üppiger Pracht entwickelt. Der Garten ist barrierefrei.
Pfarrgarten, Würzburger Straße 16, 97357 Prichsenstadt, von 14 bis 17 Uhr
Alle drei Gärten können auch außerhalb der „Offenen Gartentür und zu anderen Jahreszeiten besichtigt werden, die Gärten Sauer und Siegmund nach Anmeldung, der Pfarrgarten Schwarzach ist ganzjährig tagsüber geöffnet.
Weitere Gärten öffnen Ende Juni und Mitte September.
Infos und Kontaktdaten unter www.kitzingen.de/offene-gartentuer



