EIBELSTADT IM LANDKREIS WÜRZBURG – Montagabend geriet das Führerhaus einer Sattelzugmaschine in Brand. Vor Ort erhärtete sich der Tatverdacht gegen den 23-jährigen Fahrer. Dieser wurde am Dienstagnachmittag vorgeführt und befindet sich bereits in Untersuchungshaft.
Am Montag, gegen 22:15 Uhr, wurde der Integrierten Leitstelle von Rettungsdienst und Feuerwehr ein Lkw-Brand in der Brückenstraße gemeldet. Bei Eintreffen der Streife stand das Führerhaus einer Sattelzugmaschine bereits in Vollbrand. An die Sattelzugmaschine war ein mit insgesamt sieben Pkw beladener Sattelanhänger angehängt. Die freiwilligen Feuerwehren aus Eibelstadt und Sommerhausen waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und konnten den Brand löschen. Durch das Feuer brannte das Führerhaus vollständig aus. Zudem wurden zwei geladenen Pkw stark beschädigt. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Sachschaden auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag.
Während der Sachverhaltsaufnahme erhärtete sich der Verdacht, dass der 23-jährige litauische Fahrzeugführer für den Brand selber verantwortlich sein soll. Dieser wurde am Dienstagnachmittag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Würzburg vorgeführt, welcher aufgrund des dringenden Tatverdachts der vorsätzlichen Brandstiftung, Haftbefehl erließ. Der Mann befindet sich bereits in einer Justizvollzugsanstalt.
Abschießend wird darauf hingewiesen, dass bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung gilt.

