Zugfahren wie in Sierra Leone: 25 -jähriger Mann bedroht Reisende mit einem Messer und beschädigt Diensträume der Bundespolizei

Zugfahren wie in Sierra Leone: 25 -jähriger Mann bedroht Reisende mit einem Messer und beschädigt Diensträume der Bundespolizei

WÜRZBURG – Am frühen Sonntagabend (24. Mai) gegen 18:00 Uhr soll es zu einer Bedrohungslage im RE 58226 auf der Fahrt von Nürnberg nach Würzburg gekommen sein.

Die Einsatzleitstelle der Bundespolizeiinspektion Würzburg erhielt die Meldung, dass es im RE 58226 auf der Fahrt von Nürnberg nach Würzburg zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem Mann aus Sierra Leone und einem bislang unbekannten Reisenden gekommen sein soll. In dessen Verlauf soll der junge Afrikaner ein Messer in bedrohlicher Art und Weise hochgehalten haben.

Fahndungsmaßnahmen der alarmierten Bundespolizisten führten noch am Würzburger Hauptbahnhof zur vorläufigen Festnahme des 25 Jährigen. Auch das Messer konnte bei einer Absuche im Regionalzug sichergestellt werden. Zur Sachverhaltsaufklärung verbrachten die Beamten den Mann zur Dienststelle. Hier zeigte er sich uneinsichtig, sperrte sich gegenüber den polizeilichen Maßnahmen und beschädigte Teile der Gewahrsamsräume.

Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ermittelt nun u.a. wegen des Verdachts der Bedrohung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung gegen den Tatverdächtigen. Zudem sucht die Bundespolizei Geschädigte und Zeugen des Vorfalls und bittet diese sich unter der Nummer: 0931 / 32259-1111 zu melden.

Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ist eine von 15 Bundespolizeiinspektionen der Bundespolizeidirektion München. Ihr örtlicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf ganz Unterfranken und Teile Oberfrankens. Der Inspektion Würzburg angegliedert sind die Bundespolizeireviere Aschaffenburg und Bamberg. Die Kernkompetenzen der Bundespolizeiinspektion Würzburg liegen in der Gewährleistung der Sicherheit der Benutzer der Bahn und der Bahnanlagen sowie in der Fahndung auf Bahnanlagen zur Bekämpfung der unerlaubten Migration.

1 Comment

  1. Juliane Westphal

    Zugfahren wie in Sierra Leone? Ein reißerischer Titel, auf den Sie nicht eingehen, der Ressentiments schürt und von UNwissenheit zeugt. Es gibt in Sierra Leone keine Züge für den Personenverkehr. Ohne Bedrohungen mit Messern zu rechtfertigen, wäre es trotzdem eine wichtige Information in Zeiten sich mehrender rassistischer Angriffe, worum es bei der verbalen Auseinandersetzung ging. Ich habe in Sierra Leone und Deutschland journalistisch gearbeitet und bin entsetzt über das Niveau dieser Meldung.
    Mit den besten grüßen,
    Juliane Westphal

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert