SCHWEINFURT – Das Industriemuseum Schweinfurt hatte am Pfingstwochenende an zwei Tagen geöffnet – an einem regulären Öffnungstag sowie anlässlich des Deutschen Mühlentages. Das Museum ist in der ehemaligen Schweinfurter Kunstmühle an der Gutermann-Promenade in Schweinfurt untergebracht.
Bei bestem Frühsommerwetter nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich über die Schweinfurter Industriegeschichte zu informieren. Besonders großes Interesse galt der Herstellung von Kugellagern: Wie wurden die exakten Stahlkugeln gefertigt, sortiert und anschließend in Wälzlager eingebaut?
Ebenso erfuhren die Gäste, welche Entwicklungen die Firma Fichtel & Sachs hervorgebracht hat und wie ein Blockheizkraftwerk funktioniert. Auch viele Radtouristen machten Halt im Museum. Ihnen wurde erläutert, dass die Pionierarbeit Schweinfurter Tüftler entscheidend dazu beigetragen hat, das Fahrradfahren zu erleichtern und weiterzuentwickeln.
Dabei stellte sich auch die spannende Frage: Wie viele Kugellager werden mindestens benötigt, um mit einem Fahrrad fahren zu können? Großes Interesse fand zudem die aktuelle Wechselausstellung „Windkraft – Power aus der Natur mit Technik aus Schweinfurt“.
Weitere Informationen zum Industriemuseum und zu den Öffnungszeiten gibt es unter www.industriemuseum-schweinfurt.de
Auf dem Bild: Dieter Bauer, Museumsführer, erläutert die Afrikafahrt mit einem Motorfahrrad (74ccm Motor) von Richard S. Köckler von 1931 quer durch Afrika
Foto: Ernst Brust

