Heavy Metal-Messe auf dem Schlossplatz: Im August kommen die deutschen Schwer-Metaller „Powerwolf“ von Wacken nach Coburg

Heavy Metal-Messe auf dem Schlossplatz: Im August kommen die deutschen Schwer-Metaller „Powerwolf“ von Wacken nach Coburg

COBURG – Am 28. August 2026 um 18:30 Uhr treten Powerwolf, eine der Headliner-Bands des kommenden Wacken-Festivals, im Rahmen des HUK-COBURG open-air-sommers auf dem Schlossplatz Coburg auf.

Im Vorfeld der Show hat Ralf Kestel ein Interview mit dem Organisten der Band, Falk Maria Schlegel, geführt. Darin spricht der Musiker unter anderem über die aktuelle „Wake Up The Wicked“-Tour, die besondere Atmosphäre von Wacken sowie über die Vorfreude auf den Schlossplatz Coburg, den er als „phänomenal“ beschreibt.

Dazu gibt´s vier Fotos vom Live-Auftritt in Nürnberg
Bildquellen: Vollvincent & Vincent de Fallois

Heavy Metal-Messe auf dem Schlossplatz

Im August kommen die deutschen Schwer-Metaller „Powerwolf“ von Wacken nach Coburg

Von der (möglichen) Schlammwüste in der holsteinischen Provinz auf den pittoresken Schlossplatz: Eine der Headliner-Bands des kommenden Wacken-Festivals gastiert am Freitag, 28. August, beim HUK-COBURG open-air-sommer (nach Sarah Connor und vor Santiano). Die Powermetaler von Powerwolf kommen mit einer spektakulären Bühnenshow und allen ihren Hits im Gepäck. Am Rande einer Hallenshow in der restlos ausverkauften PSD-Arena in Nürnberg hatten wir vor einigen Wochen die Gelegenheit zu einem Interview mit dem Organisten der Band aus dem Saarland, Falk Maria Schlegel.

Frage: Ihr seid in den letzten zwei Jahren fast pausenlos rund um den Globus unterwegs. Wie lief für euch die Wake Up The Wicked Tour in Europa?
Falk Maria Schlegel: Die lief einfach fantastisch und hat uns wirklich um die ganze Welt gebracht. Es war schon etwas sehr Besonderes, die Premiere von Wake Up The Wicked in Los Angeles zu spielen und dann anschließend auf die große europäische Wolfsnächte-Tour zu gehen. Es hätte nicht besser laufen können und auch der zweite Teil dieser Tour dieses Frühjahr schloss sich nahtlos an. Das ist alles nicht selbstverständlich und ich bin mehr als dankbar für den Support unserer fantastischen Fans.

Und ab Ende Juni geht’s mit den Open Air-Shows quer durch Europa gleich weiter. Ändert sich da etwas an der Setlist oder der Produktion?
An der Setlist mit Sicherheit, da man im Open Air-„Betrieb“ immer gerne die Kracher raushaut und es auch einfach eine geile Sommer- (Metal)Party Stimmung sein soll. Aber mal schauen, was wir da zaubern werden (grinst). Die Produktion hingegen wird sich nicht allzu viel verändern, aber natürlich muss man sich immer auch ein wenig den lokalen Gegebenheiten anpassen. Das Wetter ist ja auch oft ein unberechenbarer Faktor und darauf muss man von Fall zu Fall eingehen. Starker Regen hindert mich jedoch nie daran, eine volle Show zu bieten. Ich stelle mich da auch gerne aus Solidarität mit unseren Fans in den Regen. Für mein Outfit ist das kein Problem, für meine Technik vielleicht schon, zumindest wenn ich die Blicke meiner Techniker zu deuten weiß, ha, ha.

Befasst ihr euch vor so einer Tour eigentlich mit den Auftrittsorten? Oder konkret: Habt ihr schon von Coburg und dem HUK-COBURG open-air-sommer gehört?
Ja, das tue ich in der Tat. Ich finde es einfach großartig, so viele Orte und Menschen auf Tour kennenlernen zu dürfen. Das ist ein extrem toller „Side Effect“ des Tourneelebens. Und in der Tat kenne ich Coburg ein wenig. Das ist wirklich eine wunderschöne Stadt und der Schlossplatz ist phänomenal. Umso schöner für uns, dass wir mitten im Stadtkern die heilige Heavy Metal Mess zelebrieren können.

Ihr kommt viel in der Welt rum. Lebt noch jemand im Saarland?
Ja, tatsächlich. Ich lebe beispielsweise in Saarbrücken, keine große Stadt, aber ich liebe es nach Tourneen dort zu sein und werde meine Stadt auch nicht mehr verlassen. Hier habe ich alles, was ich brauche, und bin diesem Ort sehr verbunden und das nicht nur durch meine Liebe zum 1. FCS.

Wie lange bist du vor dem Konzert in der Maske?
Das sind gut zwei Stunden. Hier passiert mehr als nur das Make-Up. Es ist eine Art Einkehr, ein Gefühl von „zu sich finden“. Dies ist mir total wichtig, damit ich anschließend auf der Bühne für unsere Fans alles raushauen kann.

Ihr gehört zu den Stammgästen in Wacken, heuer wieder als Headliner. Wie wichtig ist euch ein Auftritt in Wacken?
Ich denke für jede Heavy Metal Band ist es was Besonderes, dieses geniale Festival zu spielen. Es ist das Metal-Mekka schlechthin. Jede(r), der schon mal da war, wird dies bestätigen können. Das W:O:A macht süchtig! Dass wir dies schon zum zweiten Mal als Headliner bestreiten dürfen, macht die Sache natürlich noch viel besonderer für uns und wir freuen uns sehr drauf… Aber in der Tat freue ich mich wirklich auf jede einzelne Show, es ist das Größte, was es für einen Künstler gibt.

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