GEROLZHOFEN – Mit dem Sieg Anfang April gegen den späteren Meister aus Geiselwind hatte der SC Brünnau das Rennen in der A-Klasse Schweinfurt 2 nochmals spannend gemacht – um dann nach drei Wochen Pause bei Oberschwarzach 2 zu verlieren, wonach der Rivale auf dem Sofa Titel und Aufstieg feierte. Freitag wollte der Vize mit hoch in die Kreisklasse.
Zwei 6:0- und 5:0-Siege gegen Frankenwinheim 2 und Nordheim 2 rundeten für Brünnau die Punkterunde positiv ab. Während der Platzhalter böse schwächelte: Die SG Geusfeld/ Untersteinbach gewann seit Mitte November 2025 nur eine Partie, verabschiedete sich mit fünf Niederlagen und 3:14 Toren denkbar schlecht.
Das Treffen im Gerolzhöfer Steigerwaldstadion klang also nach einem Zusammenkommen mindestens auf Augenhöhe, wenn nicht mit dem Vorteil des Positiven für den A-Klassisten. Was die 790 Zuschauer dann aber zu sehen bekamen, das war zunächst 90 Minuten und dann weitere 30 Abnutzungskampf pur. Es fielen keine Tore, Treffer lagen so richtig auch nicht in der Luft. Also musste das Elfmeterschießen entscheiden.
Und in dem erwischte es dann die SG Geusfeld/ Untersteinbach. Weil Brünnaus Keeper David Johanni den einen, entscheidenden Ball hielt und für den Kreisklassisten nur Fabian Bäuerlein, Michael Schilling und Lorenz Herkert trafen. Für den A-Klassisten, die Pflanzen Weiglein-Werkself, netzten aber mit Uwe Böhm, Hannes Neuwirth, Felix Geisel, Daniel Endres und final Tobias Haas alle fünf Mann ein.
Und so erklärt sich der Ligatausch. Nach vier Jahren ist der SC Brünnau wieder in der Kreisklasse, in der man sich von 2016 bis 2022 zuletzt einige Zeit hielt. Un die Geusfelder/ Untersteinbacher müssen nach dem dritten Jahr ihres Zusammenschlusses nun eine Etage weiter unten kicken. 2019 landeten beide Dörfer noch eigenständig als Spvgg und SC nacheinander in der Tabelle der Kreisklasse noch vor dem TV Haßfurt, der jetzt gerade in die Bezirksliga aufstieg…
Gejubelt und gefeiert wurde im Steigerwaldstadion im ziemlich Dunkeln. So lange hatte der Fußballabend gedauert. Die Jungs aus dem kaum 200 Einwohner zählenden Gemeindeteil von Prichsenstadt ließen es dabei zunächst recht gemächlich angehen, während die Verlierer aus der Gemeinde Rauhenebrach mit rund 400 und fast sogar 700 Einwohnern noch auf dem Rasen trauerten.
www.mainfranken.news war in Gerolzhofen live dabei, zeigt nun die besten Fotos und zuvor ein Video. Vorher aber erst einmal das:
Pflanzen Weiglein und Sport König gratulieren dem SC Brünau zum Aufstieg in die Kreisklasse.




















































