SCHWEINFURT – „Und es geht doch!“, so das erfreute Statement von Stadträtin Ulrike Schneider und Anette Klotzek, Initiatorinnen von „Natur statt Beton“. Gemeint sind die lange geforderten Nachpflanzungen von Bäumen auf der Maininsel.
Dass Oberbürgermeister und Stadtverwaltung noch kurz vor Übergabe der Amtsgeschäfte ein Einsehen hatten und den bis dato stets abgelehnten Antrag der Zukunft.ödp, die Maininsel sollte durch die Nachpflanzung von 26 abgestorbenen Bäumen wieder an Qualität gewinnen, am Ende doch umsetzten, kam völlig überraschend. War der Antrag bis dato doch entweder wegen viel zu hoher Kosten oder wegen ungeeigneter, zu kleiner Baumscheiben abgelehnt worden.
Die Initiatoren des Bürgerbegehrens „Natur statt Beton“ hatten Anfang des Jahres eine Kampagne angekündigt, die Maininsel attraktiver und grüner zu gestalten. Von den ursprünglich 27 Bäumen entlang des Mains stand zu diesem Zeitpunkt nur noch ein einziger Baum. „Mit einer Spende von 1.000 Euro aus dem Budget von „Natur statt Beton“ werden wir auch hier auf der Maininsel in dieses Ziel investieren“, so Initiatorin Anette Klotzek, die das Geld an die Stadt überweisen wird, sobald die Baumreihe entlang des Mainufers wieder hergestellt ist.
„Sowohl aus ökologischen wie auch aus städtebaulichen wie auch aus sozialen Gründen braucht es Bäume und Schatten auf der Maininsel“ erläutert Stadträtin Ulrike Schneider. „Für die Senioren des Pflegezentrums Maininsel werden die Bäume ein Segen sein, weil sie sich im Sommer bei sengender Sonne ohne Schatten nicht am Main aufhalten können.
„Die Insel ist mainseitig noch eine Betonwüste“, kritisiert Anette Klotzek das Fehlen jeglicher Bepflanzung aus ökologischer Sicht. Aber das ändere sich mit diesem Kurswechsel ja nun, so das positive Fazit. Handlungsbedarf sehen Schneider und Klotzek allerdings auch noch bei der Sauberkeit und bei den Autotreffs.
Auf dem Bild: Die beiden Initiatorinnen Natur statt Beton Anette Klotzek und Ulrike Schneider (beide Zukunft.ödp)
Bildrecht: @ Kristina Herbst

