Erfolgreicher Projektabschluss: Hausen und Roth sind vollständig mit Glasfaser-Hausanschlüssen ausgebaut

Erfolgreicher Projektabschluss: Hausen und Roth sind vollständig mit Glasfaser-Hausanschlüssen ausgebaut
Foto: Andreas Grösch (Kreisentwicklung - Landkreis Rhön-Grabfeld)

LANDKREIS RHÖN-GRABFELD – Fröhliche Gesichter gab es kürzlich bei der Inbetriebnahme des neu verlegten Glasfaser-Netzes der Telekom in Hausen. Als eine der deutschlandweit ersten Kommunen ist die Gemeinde Hausen ab sofort flächendeckend mit Glasfaser-Hausanschlüssen (FTTH) ausgebaut.

Das von der Bundesregierung für das Jahr 2030 angestrebte Ausbauziel wird in Hausen und Roth damit bereits heute vollständig erfüllt. Alle Haushalte und Unternehmen sind somit bestens für die digitale Zukunft gerüstet.

Mehr als 46 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und rund 320 Hausanschlüsse hergestellt

Zum vollständigen Ausbau der Gemeinde Hausen wurden in den vergangenen Monaten mehr als 46 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, acht neue Glasfaser-Netzverteiler aufgebaut und rund 320 Hausanschlüsse hergestellt. Die Kosten für die Durchführung der geförderten Ausbaumaßnahmen in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro wurden großzügig durch den Freistaat Bayern bezuschusst.

Viel Lob vom neuen Bürgermeister

Ohne die staatliche Unterstützung auf Basis der Bayerischen Gigabitrichtlinie wäre dieses Projekt finanziell nicht stemmbar gewesen. Bürgermeister Frank Eckert bedankte sich daher bei der Inbetriebnahme ausdrücklich beim Freistaat für die finanzielle Förderung und das zügige Verfahren. Obwohl der gemeindliche Haushalt durch den Eigenanteil von rund 125.000 Euro erheblich belastet wird, stand die Wichtigkeit der Maßnahme für den Gemeinderat außer Frage.

Auch im Namen seines Amtsvorgängers Fridolin Link sprach der neue Rathauschef den beteiligten Unternehmen seinen Dank aus. Lob ging an die Mitarbeiter der DDG Dylance Design GmbH (Wülfershausen a. d. Saale), des MR-Bauunternehmens Marcel Röther (Exdorf) sowie der Hallescher Kabel-, Tief- und Rohrleitungsbau GmbH & Co. KG (Halle/Saale). „Schnelle Lösungen, modernste Technik und eine einwandfreie Umsetzung zeichneten das Projekt aus. Die Belange unserer Gemeinde wurden stets vorbildlich berücksichtigt. Auch unsere Bürgerinnen und Bürger lobten den professionellen und freundlichen Auftritt der Mitarbeiter aller beteiligten Unternehmen“, so Bürgermeister Frank Eckert.

Einen weiteren Dank richtete der Bürgermeister an die Telekom Deutschland GmbH, die sich als starker und erfahrener Partner mit perfekt eingespielten Prozessen erwies. Ebenso würdigte Herr Bürgermeister Eckert den Einsatz von Herrn Holger Sopp von der Verwaltungsgemeinschaft Fladungen, welcher die fachgerechte bauliche Umsetzung sicherstellte. Abschließend richtete der Bürgermeister noch einen besonderen Dank für das entgegengebrachte Verständnis und die Geduld bezüglich der temporären Verkehrseinschränkungen an seine Bürgerschaft.

Erfolgreiche Kooperation auf Augenhöhe

Tim Rode, Geschäftsführer der DDG Dylance Design GmbH, zog ebenfalls eine positive Bilanz: Die Kommunikation mit der Gemeinde, der Telekom und allen Partnern sei schnell, zielorientiert und immer auf Augenhöhe verlaufen. Man freue sich, gemeinsam mit dem Landkreis Rhön-Grabfeld den regionalen Glasfaserausbau vorantreiben zu dürfen. Auch seine Mitarbeiter freuen sich natürlich immer über ortsnahe Einsätze.

Frank Reichert von der Kreisentwicklung freute sich gemeinsam mit allen Anwesenden über die Inbetriebnahme des Glasfaser-Netzes. „Mit der Gemeinde Hausen ist die nächste Kommune im Landkreis Rhön-Grabfeld vollständig mit Glasfaser-Hausanschlüssen ausgebaut. In den kommenden Monaten werden zahlreiche weitere Gemeinden diesen Ausbaustand erreichen. Im deutschlandweiten Vergleich sind wir hier ein absoluter Vorreiter“, so Reichert.

Sehr gutes Ergebnis bei der Anschlussquote

Die Telekom, vertreten durch Herrn Thomas Andreas Hofmann, war mit der Umsetzung dieses Ausbauprojektes ebenfalls sehr zufrieden. Mehr als 90 Prozent aller Gebäudeeigentümer haben sich den Glasfaser-Hausanschluss in ihre Immobilie verlegen lassen.

Nach dem erfolgreichen Netzbau steht nun die aktive Nutzung im Fokus. Um den Umstieg vom alten Kupfer- auf das neue Glasfasernetz zu erleichtern, bietet die Telekom spezielle Tarife an. Diese locken mit höherem Upload, einer integrierten Mobilfunk-Flatrate und oft sogar geringeren Monatsgebühren als klassische VDSL-Verträge.

Thomas Andreas Hofmann empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, die Tarife zeitnah zu prüfen und umzustellen. Der Wechsel sichert nicht nur eine schnellere und stabilere Internetverbindung, sondern schont durch den geringeren Strombedarf im Netzbetrieb auch die Umwelt.

Auf dem Bild: Über die Inbetriebnahme des neu verlegten Glasfaser-Netzes der Telekom in Hausen und Roth freuen sich (von links): Frank Reichert (Kreisentwicklung – Landkreis Rhön-Grabfeld), Thomas Andreas Hofmann (Kommunalberater Glasfaser – Deutsche Telekom Technik GmbH), Frank Eckert (Bürgermeister der Gemeinde Hausen) und Holger Sopp (Technisches Bauamt – VGem Fladungen)
Foto: Andreas Grösch (Kreisentwicklung – Landkreis Rhön-Grabfeld)

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