BERLIN / UNTERFRANKEN – Im Rahmen des Ende April in Berlin stattgefundenen Bundeskongresses der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) wurde der Unterfranke Thorsten Grimm erneut zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt.
Damit vertritt er weiterhin bundesweit die polizeilichen Interessen von über 100.000 Polizeibeschäftigten aus ganz Deutschland.
Zum neuen Bundesvorsitzenden wurde Heiko Teggatz (Bundespolizei) als Nachfolger von Rainer Wendt gewählt, der nach über 18 Jahren an der Spitze der DPolG nicht mehr zur Wahl stand, zum 1. stellvertretenden Bundesvorsitzenden wurde Ralf Kusterer aus Baden-Württemberg gewählt.
Der 45-jährige Thorsten Grimm (Schwebheim) setzte sich in der Wahl um einen der vier weiteren Stellvertreterposten bei insgesamt sechs Bewerbern mit dem zweitstärksten Stimmenergebnis durch und darf somit insbesondere auch die bayerischen und unterfränkischen Interessen in Berlin einbringen.
Inhaltliche Schwerpunkte werden hier auf der länderübergreifenden polizeilichen Netzwerkarbeit, großen polizeilichen Zukunftsprogrammen wie P20 und der Digitalisierung liegen, vor allem aber auch bei den sicherheitsrelevanten Rechts- und Finanzierungsfragen bis hin zum Erhalt und Ausbau der Liegenschaften und Infrastrukturen. Besoldungsfragen wie die verfassungsmäßig vorgeschriebene amtsangemessene Alimentation der Beamtinnen und Beamten stehen ebenso auf der Agenda.
An der Seite von Thorsten Grimm als weitere stellvertretender Bundesvorsitzende stehen Thomas Jungfer (Hamburg), Markus Sehn (Saarland) und Olaf Sendel (Sachsen-Anhalt).

