NIEDERWERRN / WÜLFERSHAUSEN – Zwei Meister in den fünf Fußball-Kreisklassen der Spielkreise Schweinfurt und Rhön müssen am letzten, finalen Sonntag noch gekürt werden. Einer stand letztes Wochenende schon so gut wie fest, verspielte aber in den letzten Minuten (vorerst) den Titel. Woanders wartet auf den Tabellenführer nun eine kniffelige Aufgabe.
In der KK SW 1 ist alles angerichtet in der Niederwerrner Jahnstraße auf dem Gelände des VfL. Der FV zusammen mit dem SV Oberwerrn spielt an sich eine grandiose Saison, leistete sich gerade mal vier Unentschieden und verlor nur eine Partie. Zuletzt in Mühlhausen nahm der Tabellenführer die Hürde auswärts locker mit einem 3:0. Alexander Senff, Oliver Kuhn und Nikos Bude trafen.
Blöde nur, dass es mit dem FC Arnstein eine zweite bärenstarke Mannschaft in dieser Liga gibt, Die verlor zwar zwei Mal, in Hambach und bei der SG DJK/TVO Schweinfurt auswärts bei keinen Spitzenteams, sammelte dafür aber nur drei Remis an – und gewann vor allem den direkten Vergleich mit dem FV N/O durch den Sieg jüngst in Oberwerrn.
Bedeutet: Einen Punkt gilt es noch aufzuholen für die Arnsteiner, was schon im Falle einer Zählerteilung zuhause am Sonntag ab 15 Uhr gegen den SV Schwanfeld klappt, was an sich als machbar eingestuft werden sollte. Dann freilich müsste der FV Niederwerrn zuhause gegen die SG Schnackenwerth verlieren. Oder dort geht´s unentschieden aus und Arnstein gewinnt. Auc denkbar, immerhin reisen die Schnackenwerther als Tabellendritter an, mit 21 Siegen und je vier Remis wie Niederlagen.
Beeindruckend und gefährlich für den Tabellenführer, der das Hinspiel in Vasbühl im Oktober mit 2:1 gewann. www.mainfranken.news war damals live dabei und zeigt unten nochmals ein paar Fotos. Und natürlich wird unser Portal auch am Sonntag in Niederwerrn dabei sein, wobei es von dort nur 23 Minuten nach Arnstein sind – für den Fall, dass Schnackenwerth dem FC N/O ein Bein stellt und die Schwanfelder den Arnsteiner nicht… Der FCA ist in Topform, gewann jüngst gleich mit 8:2 in Obbach, Noah Wintzheimer, David Machau und Florian Gehring trafen jeweils doppelt.
In dieser Liga kommt es im Keller zu einem Finale um den direkten Klassenerhalt: Die SG Sömmersdorf/ Obbach/ Geldersheim muss dazu bei der Spvgg Hambach gewinnen, um den Gegner noch auf den Schleuderplatz zu schicken.
Wer lieber in der Rhön schauen will, wer Meister wird, sollte sich auf den Weg nach Wülfershausen an der Saale oder nach Maßbach machen. Denn hier entscheidet sich in der KK 2 der Titel in einem Fernduell. Letzten Sonntag sah es bereits nach Jubel aus.
Denn da führte der TSV/DJK Wülfershausen im direkten Duell mit der SG Unterweißenbrunn/ Frankenheim/ Ginolfs/ Sondernau/ Weisbach mit 1:0 bis zur 80. Minute vor fast 400 Zuschauern. Selbst als der Ausgleich fiel, hätte das 1:1 dem Tabellenführer noch gereicht. Fertig machen zum Jubeln? Denkste! Denn das Tor von Tobias Simon in letzter Minute brachte den Gästen den 2:1-Sieg.
Bedeutet: Es ist nur noch ein Punkt Abstand, Unterweißenbrunn gewann zudem den direkten Vergleich. Wülfershausen hat seine zweite Chance zuhause, Gegner ist diesmal die SG Sulzfeld/ Merkershausen. Die freilich eigentlich auch einen Sieg braucht für den direkten Klassenerhalt, um nicht von Hohenroth und/oder Bad Königshofen auf einen Relegationsplatz unten verdrängt zu werden.
Auf einen Ausrutscher hofft der Verfolger, der in Maßbach auf den FC WMP Lauertal trifft. Ein Sieg beim Tabellenachten ist freilich auch kein Selbstläufer, auch wenn die SG das Hinspiel mit 6:0 für sich entschied.








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