Der Abstiegs-Knaller im Salistadion: Die DJK Dampfach erwartet den FC Bad Kissingen und will gegen die Aufersteher den Bock umstoßen

Der Abstiegs-Knaller im Salistadion: Die DJK Dampfach erwartet den FC Bad Kissingen und will gegen die Aufersteher den Bock umstoßen

DAMPFACH – Am Samstag, um 16 Uhr, empfängt die DJK Dampfach (Tabellenplatz 16.) zum Kellerduell der Fußball-Landesliga Nordwest den FC Bad Kissingen (14.). Damit liegt die Gast-Mannschaft vom Coach Tim Herterich auf einem angestrebten Nichtabstiegsplatz und kann mit einem Sieg in Dampfach einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Die DJK Dampfach hingegen liegt nach den vielen Heimspielniederlagen auf einem direkten Abstiegsplatz und steht mit dem Rücken zur Wand. Nur mit einem Sieg kann man in der Tabelle an Bad Kissingen vorbeiziehen und sich alle Möglichkeiten offenhalten. Das Hinspiel endete 1:1.

Am letzten Spieltag hat die DJK Dampfach nach einer sehr ordentlichen Leistung gegen den Tabellenzweiten TSV Großbardorf 2:2 gespielt und einen wichtigen Punkt mit nach Hause genommen. Dabei haben die Gäste zweimal einen Rückstand aufgeholt und insgesamt nicht sehr viel zugelassen. Die Mannschaft hat viel Leidenschaft gezeigt, aber auch spielerisch durchaus überzeugt.

„Das war heute wieder eine sehr starke und überzeugende Leistung gegen einen Aufstiegsaspiranten. Diese Leistung müssen wir in die letzten beiden Saisonspiele mitnehmen und dorthin transportieren“, bilanziert der Coach Oliver Kröner. Gegen Bad Kissingen ist es eine Art Endspiel für die DJK. In beiden Teams gibt es Parallelen. Beide haben nahezu die gleiche Anzahl an Gegentoren und beide sind auswärts erfolgreicher als zu Hause. In den letzten Monaten haben sie zu Hause viele Punkte liegengelassen und Geschenke verteilt.

„Wir müssen jetzt die richtigen Lösungen finden, zuhause endlich den Bock umstoßen und gemeinsam den Karren aus dem Dreck ziehen“, wünscht sich der DJK-Coach. Dass die Dampfacher dazu in der Lage sind, haben sie nachhaltig in den letzten Wochen bewiesen. Bad Kissingen hat aber bereits sieben Mal auswärts gewonnen und beim letzten Dreier beim TuS Frammersbach mit dem 1:0 gezeigt, wozu die Aufsteiger aus der Saalestadt in der Lage sind. Mit dem Ex-Fuchsstadter Dominik Halbig (10 Treffer) und Luka Maric (9) haben sie zwei sehr torgefährliche Stürmer. Sie bevorzugen es aus einer sehr kompakten Devise zu agieren und dann schnell zu kontern.

Für die DJK ist es wohl das wichtigste Spiel der Saison, denn nur mit einem Sieg kann man noch die Relegation verhindern. „Wir müssen trotz der Bedeutung dieser Begegnung die nötige Konzentration finden und die Chancen reinmachen“, fordert Oliver Kröner.

Der FC Bad Kissingen hat seine letzte Begegnung mit 0:1 gegen die DJK Hain verloren. Vor dem Wechsel sahen die Zuschauer ein ereignisarmes Spiel. In Hälfte zwei hatten die Gastgeber zwei gute Möglichkeiten, jeweils durch Dominik Halbig, der einmal geblockt wurde und danach aus guter Position das Leder knapp vorbei legte. In der Nachspielzeit fiel dann nach einem Freistoß der Treffer zum 0:1.

„Nach dem Wechsel haben wir gar nichts zugelassen. Den einen oder anderen Punkt hätten wir sehr gerne mitgenommen. So ist das Ergebnis maximal ärgerlich“, sagt FC-Coach Tim Herterich. Das kommende Spiel in Dampfach verspricht Dramatik pur. Mit einem Sieg kann sich die Mannschaft einen Riesenschritt dem Klassenerhalt nähern. Und entsprechend wird die Mannschaft mit der nötigen Leidenschaft auftreten. „Wir sind schon so oft aufgestanden und werden das auch in Dampfach tun“, verspricht Herterich.

Was den Aufstiegskampf betrifft, so kann Don Bosco Bamberg bereits am Freitagabend in Eisingen vorlegen und den Vorsprung auf den TSV Großbardorf mit einem Sieg auf vier Punkte ausbauen, theoretisch Samstag schon die Meisterschaft und den Aufstieg klar machen, sollten die Gallier dann nicht bei der DJK Schwebenried gewinnen. Darauf hofft auch der Tabellendritte aus Abtswind, der vor dem Match bei den Freien Turnern Schweinfurt weitere vier Punkte zurück liegt.

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