WÜLFERSHAUSEN IM LANDKREIS RHÖN-GRABFELD – Anfang April patzte die SG Unterweißenbrunn/ Frankenheim/ Ginolfs/ Sondernau/ Weisbach zuhause gegen die SG Sandberg/ Premich/ Langenleiten. Und das kann nun kommenden Sonntag Folgen haben.
Bis dahin war´s nämlich ein Zweikampf auf Augenhöhe an der Tabellenspitze der Rhöner Kreisklasse 2 mit Kreisliga-Absteiger TSV/DJK Wülfershausen, von dme sich die SG Mitte August 2025 an einem Freitagabend vor 350 Zuschauern aufregend 3:3 trennte, dabei einen 0:3-Rückstand noch egalisierte. Es war das erste Match der Unterweißenbrunner nach zuvor sieben Siegen mit nur einem Gegentor. Auch danach folgten bis auf das Remis in Hohenroth nur Dreier, ehe das Jahr ausklang mit den Niederlagen ausgerechnet beim Nachbarn in Bischofsheim und gegen die SG Heustreu/ Hollstadt.
Freilich kamen auch die Wülfershäuser nicht so einfach durch und verloren bei Heustreu/ Hollstadt, leisteten sich gegen Bad Königshofen und Brendlorenzen/ Windshausen zuhause so unnötige Remis, wie auch das Unentschieden des Rivalen gegen Hohenroth unerwartet war. Aber: Wülfershausen ist seit Mitte September 2025 ungeschlagen – und hat daher nun Matchball.
Und das beim direkten, zweiten Aufeinandertreffen, das folglich der Gast am Sonntag ab 15 Uhr gewinnen muss. Hausherr Wülfershausen reicht ein Remis für Meisterschaft, Wiederaufstieg und eine große Feier. Sollte die SG Unterweißenbrunn gewinnen, dann reicht dem TSV/DJK dennoch die Woche danach ein Sieg nochmals daheim gegen die vom Abstieg bedrohte SG Sulzfeld / Merkershausen, während der Verfolger wieder auswärts beim FC WMP Lauertal in Maßbach dann auf einen weiteren Patzer des Rivalen hoffen muss.
Die Offensive spricht für die Gastgeber, die bereits 89 Mal trafen, 25 Mal mehr als die Unterweißenbrunner, die also fast vier Tore im Schnitt erzielten, kurioser Weise zwei Mal alleine sieben gegen den auf Platz drei geführten VfR Stadt Bischofsheim. Julius Englert, David Mayer (jeweils 20) und Jonas Bach (17, auf dem Bild im blauen Trikot rechts) netzten zusammen 57 Mal ein – und damit öfters als die Kellerkinder aus Sulzfeld und Hendungen zusammen.
Diesen Sonntag stehen auch zwei Kellergipfel an: Der FSV Hohenroth mus das bereits abgestiegene Schlusslicht SG Hendungen/ Sondheim schlagen, um den direkten Fall zurück in die A-Klasse zu vermeiden. Der doppelte Abstieg droht dem TSV Bad Königshofen für den Fall, dass es nicht klappt mit einem Dreier gegen Brendlorenzen/ Windshausen. Mit einem Dreier wäre aber auch der direkte Klassenerhalt theoretisch noch ein Thema.

