Kein Vorsatz: Nach dem Brand in einer Asylbewerberunterkunft wurde nun die mutmaßliche Ursache ermittelt

Kein Vorsatz: Nach dem Brand in einer Asylbewerberunterkunft wurde nun die mutmaßliche Ursache ermittelt
Bild von Dirk (Beeki®) Schumacher auf Pixabay

WÖRTH AM MAIN IM LANDKREIS MILTENBERG – Nach dem schadensträchtigen Brand am Samstagnachmittag haben die Brandfahnder der Kriminalpolizei Aschaffenburg am Montag ihre Ermittlungen am betroffenen Wohnhaus fortgeführt.

Im Zuge dessen konnte auch die mutmaßliche Ursache eingegrenzt werden.

Brand am Samstag

Wie bereits berichtet, ging die Mitteilung über den Brand in der Weberstraße am Samstag gegen 11:30 Uhr bei der Integrierten Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst ein. Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung zu erkennen.

Die örtlichen Feuerwehren waren schnell vor Ort und begannen mit der Brandbekämpfung. Nach ersten Erkenntnissen ist der Brand im Erdgeschoss des Anwesens ausgebrochen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Brandfahnder vor Ort

Die weiteren Ermittlungen wurden noch am Samstag durch die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen. Bei einer Brandortbegehung durch die zuständigen Brandfahnder am Montag, konnte festgestellt werden, dass das Feuer in einem Anbau des Wohnhauses im Bereich der dortigen Mülltonnen ausgebrochen ist.

Anhand der vorliegenden Spurenlage kommt als Ursache für den Brand eine unsachgemäße Müllentsorgung oder eine technische Ursache im Bereich der Elektroninstallation in Betracht. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann ausgeschlossen werden.

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