FUCHSSTADT / GROSSBARDORF / DAMPFACH – Schleerieth statt Bamberg, das ist die Zukunfst des FC Fuchsstadt, der am Wochenende nach dem 1:3 gegen Frammersbach endgültig aus der Fußball-Landesliga Nordwest abstieg. In Sachen Relegation bleibt es zwei Spieltage vor dem Ende spannend – und vorne trotz einer Überraschung auch.
Der TSV Großbardorf schien am Samstag mit dem 2:2 gegen Kellerkind Dampfach – siehe Bericht unten – den Titel und direkten Aufstieg in die Bayernliga schon verspielt zu haben und dem Rivalen DJK Don Bosco Bamberg für kommenden Freitag ein Meisterspiel in Eisingen zu ermöglichen. Doch denkste: Die Oberfranken kassierten am Sonntag beim TuS 1893 Aschaffenburg-Leider in der Nachspielzeit noch den 1:1-Ausgleich und führen weiter mit nur einem Punkt. Abtswind liegt vier hinter Großbardorf. Die nächsten Aufgaben: Bamberg in Eisingen, Großbardorf in Schwebenried ind Abtswind bei den Freien Turnern Schweinfurt, bei denen die Luft raus ist. Das 1:2 in Lichtenfels war die sechste Niederlage im siebten Spiel ohne Sieg.
Wichtig war der Dreier für Lichtenfels im Kampf um den direkten Klassenerhalt. Vier Teams balgen sich um zwei Plätze ohne Saison-Velängerung, zwei müssen in die Relegation. Augenblicklich haben die DJK Hain (Platz 13) und der 1. FC Bad Kissingen (14. nach dem 0:1 im direkten Duell) mit jeweils 34 Punkten die Nase vorne vor Lichtenfels (33) und Dampfach (32). Kommenden Samstag steht ein wegweisendes, direktes Duell an…
DJK Dampfach überrascht mit Remis
TSV Großbardorf – DJK Dampfach 2:2 (2:1)
Die DJK hat ein Lebenszeichen gesendet und verdient beim Favoriten 2:2 gespielt. Dabei begannen die Gäste recht mutig und sehr offensiv. Großbardorf reagierte gelassen und stand in der Abwehrt souverän. Nach 5 Minuten dann der erste gute Konter der Grabfelder, Nathan Wirth stand völlig auf der linken Seite frei und zirkelte den Ball aus spitzen Winkel mit einem Sonntagsschuss in den rechten Giebel.
Drei Minuten später die Chance zum Ausgleich. Zuerst scheiterte Leon Heppt und im Nachschuss Andre Lörzer am guten Keeper. Großbardorf versuchte zwar immer wieder mit schnellem Umschaltspiel gefährlich zu werden, aber am Strafraum war immer Endstation. Nach 21 Minuten die nächste gute Möglichkeit für die DJK, doch Adrian Hatcher traf freistehend den Ball mit dem Kopf nicht richtig. In der 39. Minute dann der verdiente Ausgleich. Leon Heppt legte sehr präzise auf für Adrian Hatcher und der erzielte aus halblinker Position das 1:1.
In der Nachspielzeit der ersten Hälfte konnte Noah Mack einen Flachschuss aus gut 20 Metern nicht festhalten und Sven Gottschalk war zur Stelle und schob ein zur 2:1 Pausenführung.
Nach der Pause zielten zuerst Nathan Wirth und Jannik Göller knapp links am Tor vorbei. Nach einer knappen Stunde wurde es dann ein richtiges Kampfspiel, bei dem um jeden Meter gekämpft wurde. Es gab viel gute Aktionen, aber auch Hektik und Krampf. Nach 62 Minuten dann ein langer Ball von Max Wittchen auf Adrian Hatcher. Der enteilte seinem Gegner und schob ein zum 2:2. Die letzte Chance für die DJK hatte Leon Heppt kurz vor Schluss, er zirkelt aber knapp links vorbei. In der Nachspielzeit rettete Ralf Riedlmeier noch per Kopf auf der Linie.
Dampfachs Trainer Oliver Kröner: „Das war wieder eine saustarke Leistung gegen einen Aufstiegsaspiranten. Jetzt müssen wir in dieser Woche wieder gut trainieren und die Leistung nächste Woche mit einem Sieg gegen Bad Kissingen bestätigen.“

