Der totale Saison-Triumph: Nach Meisterschaft und Aufstieg darf Untererthal nun auch von den Münchner Löwen träumen

Der totale Saison-Triumph: Nach Meisterschaft und Aufstieg darf Untererthal nun auch von den Münchner Löwen träumen

UNTERERTHAL – Fast 1000 Zuschauer sorgten in Untererthal für eine grandiose Kulisse. Sie sahen einen Kreisliga-Meister, der seinen künftigen Ligarivalen nach Elfmeterschießen schlug. Nach 90 Minuten stand es noch 1:1 zwischen dem FC Viktoria und dem TSV Münnerstadt.

Nicolas Weber hatte die Gäste kurz vor der Pause in Führung gebracht, wer sonst als Lukas Tartler glich Mitte der zweiten Halbzeit aus. Nach 90 Minuten ging es sofort in die Entscheidung vom Punkt – und da wurde es dramatisch.

Für die Gäste trafen der nach der Saison scheidende Simon Snaschel, Janik Markert und Lukas Schmittzeh. Für Untererthal netzten Nils Halbig, Matthias Tartler und Niklas Gerlach ein. 4:4 stand es also, als erst Niklas Sperlich für Münnerstadt über das Tor schoss und dann TSV-Keeper Jonas Warthemann den Ball von Christian Schaub hielt.

FC-Schlussmann Philipp Schmitt wollte da nicht nachstehen und parierte gegen Nicolas Weber. Ehe wieder Warthemann den zunächst zehnten und letzten Schützen Lukas Tartler ausbremse und die Entscheidung verhinderte. Hochspannung pur, mehr ging ja gar nicht…

Jetzt brachte Sebastian Köhler die Münnerstädter in Führung und lag der Druck auf dem Untererthaler Pascal Wüscher, der dem aber stand hielt: 5:5. Nächste Runde: Tim Schmitt traf zum 5:6, Elian Schneider glich aus.

Dann die Entscheidung: Während David Borst Nerven zeigte und das Tor klar verfehlte, löste Tizian Höfling das Ticket für Untererthal in der Bayernpokal-Runde eins. Die 1. BFV-Hauptrunde des Toto-Pokal-Wettbewerbs 2026/27 wird ausgelost am 10. Juli um 18 Uhr in der Spielbank des BFV-Partners LOTTO Bayern in Bad Kötzting. Als einer der Kreissieger kann der künftige Bezirksligist auf das große Los TSV 1860 München hoffen. Dann würden garantiert mehr als 1000 Zuschauer nach Untererthal kommen.

In Höchberg setzte sich vor 540 Fans die Spvgg Giebelstadt auch ohne Elfmeterschießen mit 5:3 durch. Trotz zwei Toren von Philipp Hausmann. Für die Gäste trafen fünf verschiedene Schützen. Und in Niedernberg gewan mit dem TuS Röllbach ebenfalls ein Bezirksligist: 3:0 vor 813 Fans mit allen Toren erst in der zweiten Halbzeit.

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