Schwere Verletzungen nach körperlicher Auseinandersetzung: Tatverdächtiger in U-Haft, Kripo sucht Zeugen

Schwere Verletzungen nach körperlicher Auseinandersetzung: Tatverdächtiger in U-Haft, Kripo sucht Zeugen
Bild von Susanne Weitzhofer auf Pixabay

WÜRZBURG / INNENSTADT – Am Montagmittag sollen zwei Männer im Ringpark in einen Streit geraten sein, der in eine handfeste Auseinandersetzung gegipfelt sein soll. Durch Schläge und Tritte soll einer der Beiden schwer verletzt worden sein.

Eine Zivilstreife der Bundespolizei konnte den Tatverdächtigen kurz darauf festnehmen. Ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht hat Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Die Kripo Würzburg sucht nach Zeugen.

Auseinandersetzung zwischen zwei Männern

Am Montag, gegen 12:35 Uhr, soll ein 17-jähriger somalischer Staatsangehöriger und ein 51-jähriger pakistanischer Staatsangehöriger im Ringpark im Bereich der Bismarckstraße in Streit geraten sein. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen sei es im weiteren Verlauf zu gegenseitigen Schlägen gekommen. Der 51-Jährige wurde von mindestens einem Tritt gegen den Kopf von dem 17-Jährigen getroffen und hierbei schwer verletzt.

Festnahme des Tatverdächtigen

Nachdem unbeteiligte Zeugen die Polizei verständigt hatten, konnte eine Zivilstreife der Bundespolizei den 17-Jährigen noch in der Nähe des Tatortes vorläufig festnehmen. Der 51-Jährige musste mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Vorführung beim Ermittlungsrichter und U-Haftbefehl

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und dem genauen Tathergang führt die Kriminalpolizei Würzburg. Der Tatverdächtige wurde am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt. Gegen den 17-Jährigen wurde Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags erlassen. Es wird darauf hingewiesen, dass bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt.

Kriminalpolizei sucht Zeugen

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen zu dem Fall übernommen und hofft bei der Klärung des Falls auch auf mögliche Hinweise von Zeugen. Diese werden dringend gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-1732 mit den Beamten in Verbindung zu setzen.

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