Die Disharmonie im Mai: 15 Events an der Gutermann-Promenade – und Ende des Monats kommt Erwin Pelzig nach Grafenrheinfeld

Die Disharmonie im Mai: 15 Events an der Gutermann-Promenade – und Ende des Monats kommt Erwin Pelzig nach Grafenrheinfeld

SCHWEINFURT – Alles neu macht der Mai zwar nicht, aber gute Laune, wenn entweder das Wetter passt oder das Programm der Kulturwerkstatt Disharmonie an der Gutermann-Promenade am Main. Hier ist es.

Sonntag, 03. Mai, 17 Uhr, Disharmonie
Inka Meyer „Highway to Health“
Unser Schicksal steckt oft in unseren Genen. So ist das: Wenn Sie keine Kinder haben, werden Ihre Kinder auch keine Kinder haben. Was soll man machen? Das Leben entspringt einer Zelle und endet manchmal auch in einer. Kann man dem eigenen Stammbaum überhaupt entkommen? Ja! „Denn wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“, lautet Inka Meyers entschlossenes Credo! Und so begibt sich die Kabarettistin auf die Suche nach den Wurzeln ihrer Familie. Das Ergebnis ist nicht nur ein aufregender Road-Trip ins polnische Pommern, sondern auch eine hochkomische Odyssee durch das deutsche Gesundheitssystem: Per Anhalter durch die Praxis. Dabei steht an erster Stelle ihrer humoristischen Reiseapotheke: „Wenn ihr selbst nichts zu lachen habt, dann lacht wenigstens über mich!“ Aber Vorsicht: Diese Person ist hochansteckend!

Donnerstag, 07. Mai, 19:30 Uhr, Disharmonie
Fee Badenius – Ich bring mich ganz groß raus
Alles muss man selber machen! In ihrem neuen Programm überlässt Fee Badenius nichts
mehr dem Zufall und bringt sich ab sofort selbst ganz groß raus! Dabei bleibt sie so, wie das
Publikum sie seit vielen Jahren kennt und liebt: Witzig, ehrlich, ironisch und musikalisch.
Gleichzeitig hat sie haufenweise neue Lieder im Gepäck. Gefühlvolle Balladen, fröhliche Pop-Songs, schräge Humoresken und wie immer: Texte, die erheitern und berühren. Fee Badenius singt und erzählt aus vollem Herzen vom Gefühl der inneren Leere, mit großen Worten über kleine Alltäglichkeiten und deckt mit zarter Stimme und warmherzigem Humor die ganze Bandbreite des menschlichen Lebens ab. So entsteht ein Abend irgendwo zwischen Liedermacher-Abend und Musik-Kabarett, und doch ist es ganz und gar vor allem eines: Ein Abend mit Fee Badenius.

Freitag, 08. Mai, 15:00 Uhr, Disharmonie
Kinkerlitzchen Kindertheater
WIE ES UNS GEFÄLLT
oder
Irgendwas mit Shakespeare
Eine Heldenreise von Micha Schirmer
Steigen sie mit uns auf die Bretter, die die Welt bewegen. Lernen sie Hamlet kennen und streifen sie mit den Räubern durch die Wälder, tanzen sie mit Pantalone eine Gavotte und warten sie mit uns… ja auf wen eigentlich? Letztendlich werden wir Mephisto die Frage stellen müssen:
Was ist des Pudels Kern?
„Theater für Alle“ in einem Streifzug über die Bühnen der Welt.
Die Kinkerlitzchen sind eine Theatergruppe der offenen Jugendarbeit des Marktes Werneck. Die Mitglieder sind zwischen 6-25 Jahren, ihre Stücke aber richten sich an jedes Alter.
Also bon courage und Bühne frei,
Micha Schirmer, Matthias Reimers und die Kinkerlitzchen
Dauer ca. 45 Minuten

Samstag, 09. Mai, 19:30 Uhr, Disharmonie
Matthias Egersdörfer „langsam“
In der Früh fängt es manchmal an, dass der Himmel ohne Vorwarnung auf dich herunterstürzt. Die Frau hat zu wenig oder zu viel geschlafen. Sie redet drauflos. Unter einer Lawine aus Wörtern wirst du verschüttet. Da hast du noch keinen Schluck Kaffee getrunken.
Du bist froh, dass die Erdanziehungskraft funktioniert und warst gerade dabei, deine Finger zu zählen. Schlimm an der Situation ist die hohe Geschwindigkeit, mit der die Wörter gesprochen werden. Schlimm ist das Gerenne der Mitmenschen in den Straßen, das Rasen der Traktoren über die Felder, die Hochgeschwindigkeit, mit der die Nachrichten und Katastrophen blitzen und donnern. Es ist einige Jahre her, dass der Egers einmal in einer Küche gearbeitet hat. Die Küchenchefin hat in kurzer Zeit dreihundert Mal zu ihm gesagt, dass er sich beeilen soll. Der Egers hat es versucht. Aber es ging nicht schneller. Der Egers ist langsam. Er schneidet Zwiebeln langsam, denkt langsam und spricht meistens nicht besonders schnell. In dieser Langsamkeit hat er auch das neue Programm geschrieben. Das hat sehr lange gedauert. Buchstabe um Buchstabe, Wort um Wort. Satz um Satz. Mit einer trägen Wucht stemmt sich der Kabarettist darin gegen die Schnelligkeit der Welt. Der ganze Abend feiert die Langsamkeit und deswegen werden auch die Geschichten nicht in erhöhtem Tempo vorgetragen. Aber Sie brauchen sich als Zuschauer keine Sorgen zu machen, dass Sie wegen der geringen Geschwindigkeit vielleicht müde werden. Weil es gut sein kann, dass der Egers einmal eine Wut bekommt. Er regt sich ja oft einmal auf wegen Allem und Nichts. Und da wachen Sie dann schon wieder auf.
Matthias Egersdörfer
Regie: Claudia Schulz

Sonntag, 10. Mai, 17:00 Uhr, Disharmonie
„Unter Grund“ – Eine (solidarische) Lesung mit Musik
Nach langer Zeit kehrt Franka in ihre alte Heimat zurück. Sie sieht die fränkische Landschaft, sieht die Himmelsweiher, die Dörfer und Denkmäler, den alten jüdischen Friedhof – und begegnet dem Verdrängten, das hier begraben liegt. Annegret Liepold erzählt in ihrem Debütroman von einer Jugend auf dem Land, von Sehnsucht, Warten, Liebeskummer und den Nuller Jahren, als Deutschland Weltmeister im eigenen Land werden wollte. Als ihre Protagonistin, Franka, Frust mit Faustschlägen übertünchte und immer tiefer in die rechte Szene abrutschte. 
Auch Maxi Pongratz kennt die Vorzüge und Fallstricke von ‚Heimat‘. Doch der Oberammergauer sucht in seiner Musik nicht nach einfachen Lösungen komplexer Probleme, sondern findet Auswege mit Witz, Charme und Wortspielen, die stottern, stolpern und vor allem: Gut unterhalten. 
Gemeinsam untersuchen Annegret Liepold und Maxi Pongratz das Unter- und Abgründigen im Alltag und Zusammenleben, sehen hin, wo wir manchmal lieber wegblicken. 
Die Einnahmen der Veranstaltung kommen dem Bündnis „Schweinfurt ist bunt e.V“ zugute, das sich für Demokratie und Toleranz, gegen Rassismus und Rechtsextremismus einsetzt. 
Eintritt frei

Dienstag, 12. Mai, 19 Uhr, Disharmonie
Tango Argentino – Werkstatt
Erkunde mit uns die Welt des Tangos; die Tangowerkstatt ist für alle gedacht, die gemeinsam üben, sich austauschen, verbessern oder einfach nur schnuppern wollen. Ein Treffpunkt der Tangoszene, für alle, ob Frauen, Männer oder Diverse, die sich mit Lust, Engagement, Freude und ihrer Leidenschaft dem Tango widmen.
Kontakt: Ursula & Matthias Weidinger / 09721 28895
Tangoteam-Schweinfurt@gmx.de

Mittwoch, 13. Mai, 20:30 Uhr, Disharmonie
Grand Prix de la Chanson de Penivision
Mehr Punk als Prunk: Es gibt eine Alternative zum Eurovision Song Contest und seinem aufgeblähten Glamour und Trara: den GRAND PRIX DE LA CHANSON DE PENIVISION in Schweinfurt. Seit 35 Jahren gibt es schon diesen bodenständigen, aber ein bisschen verrückten Liedermacherwettbewerb, den das Szene-Magazin „Der kosmische PENIS“ veranstaltet.
Der Schweinfurter Grand Prix ist ebenfalls ein Song Contest, aber er bietet eine Bühne für Songwriter und Performer, die ihre Stücke wirklich selbst schreiben und darbieten. Echte Liedermacherinnen und Liedermacher mit wahren Gefühlen! Manchmal schräg, manchmal lustig, manchmal ergreifend und ja, manchmal auch peinlich. Es gibt keine durchgestylte Choreographie und keinen Orchestersound, dafür mehr Unmittelbarkeit, echtes Herzblut und Charme. Die Stücke sind oft lustig, manchmal traurig, politisch oder nachdenklich; vorgetragen mit Gitarre, E-Piano, Saxophon, Blockflöte oder gerappt zu eigenen Beats. Manche Künstlerinnen tendieren auch mehr zur Slam Poetry oder Theatralik im originellen Kostüm. Ein Moderator führt launig durch den Abend und hat natürlich auch eine Assistentin dabei, deren wichtigste Aufgabe neben Lächeln darin besteht, die Startnummern hochzuhalten. Die Gewinner werden durch Publikumsabstimmung ermittelt und erhalten liebevoll handgebastelte Penis-Figuren in allen Größen – vom riesigen „Goldenen Penis“ für den Sieger bis zum sehr kleinen Exemplar für den letzten Platz. Dazu gibt es Sachpreise wie 100 € in bar, eine Ukulele und einen Kasten Bier. Und den Sonderpreis für den originellsten Auftritt – das berühmte „köstliche Riesenleberwurschtbrot“. Dazu anmelden kann sich jede/r, der einen eigenen Titel vortragen möchte. Die Regeln sind einfach: jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hat fünf Minuten Zeit, die Gunst des Publikums zu erringen. Es dürfen maximal zwei Personen auf die Bühne (also keine Bands) und das Stück muss selbstgeschrieben sein, also keine Cover-Version. Ansonsten ist schlichtweg alles erlaubt, jede Sprache, jedes Instrument, jede Form der Darbietung. Anmeldung für Songwriterinnen und Bühnenperformer*innen ab sofort (bis zum 8. Mai) sowie weitere Infos unter der Mailadresse kosmischerpenis@freenet.de.

Freitag, 15. Mai, 19:30 Uhr, Disharmonie
Thilo Seibel – DEUTSCHLAND ÜBERLEBEN!
Skills für deinen Alltag
Ganz reale Satire mit Adam Schlonski
Wenn du irgendwann im Leben und wahrscheinlich erst vor kurzem mal gedacht hast: „Herrjeh, in diesem Land funktioniert gar nichts mehr.“ Oder sogar: „Ich kann gar keine Nachrichten mehr ertragen.“ Dann solltest du dir das Programm von Adam Schlonski nicht entgehen lassen.
Denn Adam Schlonski ist auf jeden Fall schlechter dran als du. Aber wahrscheinlich besser drauf. Adam ist der charmante Überlebenskünstler mit Mindestlohn. Er hat all die Jobs gemacht, die du nicht machen willst: Von A wie Schlachthof bis Z wie Pflegekraft 48 Stunden am Tag. Und dieser Adam Schlonski kennt nicht nur das wichtigste Lebensmotto: „Nie Sand in den Kopf stecken!“
Er hat viel mehr für dich: All die wertvollen Skills, mit denen auch du deinen Alltag in Deutschland überleben kannst. Und das auch noch mit Freude! Das ist Realsatire und echte Motivations-Comedy mit Mehrwert!
An diesem Abend hast du nicht nur Riesenspaß. Du erhältst obendrein von Adam Schlonski deinen individuellen Überlebens-Bauplan überreicht. Damit bekommst du nicht nur Lebenslust. Sondern Überlebenslust und -kunst. Das musst du erlebt haben.

Samstag, 16. Mai, 19:30 Uhr, Disharmonie
Two Crows for Comfort
Two Crows for Comfort, zweifacher MCMA Roots Duo/Group of the Year, ist ein Folk-/Americana-Duo aus der Prärielandschaft Manitobas, das regelmäßig tourt. Die beiden umherziehenden Troubadoure spielen unzählige Konzerte von Küste zu Küste und leben mit ihrem Hund Elliot in einem 5,5 Meter langen Wohnmobil. Bekannt für ihre humorvollen und zugleich berührenden Geschichten und ihre spontanen Bühnenansagen, verspricht das Duo eine Show voller positiver Energie, Lachen und Mitsing-Momenten.

Sie traten bereits auf Festivals in ganz Nordamerika auf, darunter das Winnipeg Folk Festival, das Dripping Springs Songwriters Festival in Texas, das Black Bear Americana Festival in Connecticut und das Blueberry Festival in Alaska. Außerdem spielten sie im Vorprogramm von Künstlern wie Bruce Cockburn, Ani DiFranco, David Amram und Pokey LaFarge. Neben ihren zahlreichen Tourneen haben sie drei Alben geschrieben und aufgenommen, das neueste trägt den Titel „Next to Me“.

Sonntag, 17. Mai, 15 Uhr, Disharmonie
Mach ma Musik – Kinderkonzert
Bewegung, Mitbestimmung und richtig gute Musik. Mit Gitarre, starken Texten und seinem musikalischen Partner Flo am Akkordeon nimmt er sein Publikum mit auf große Fahrt –wortwörtlich. Denn viele seiner Lieder spielen an Bord eines abenteuerlustigen Schiffes, das keine Ausgrenzung kennt: „Auf unserm Schiff ist immer Platz!“ ist dabei nicht nur ein Songtitel, sondern gelebtes Programm.

Dienstag, 19. Mai, 19:30 Uhr, Disharmonie
JAM Jazz am Main – Session
Hier treffen sich die Schweinfurter Jazz-Hörer und die Jazz-Musiker. Dabei wird in lockerer Atmosphäre gespielt und auch der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz.

Donnerstag, 21. Mai, 19:30 Uhr, Disharmonie
AMar y Tierra – Lateinamerikanische Musik
Lateinamerikanische Musik, die das Rauschen des Meeres mit dem Herzschlag der Erde vereint, verspricht die internationale Gruppe „AMar y Tierra“. Mit tiefgründigen Liedern der großen Cantautores laden Catrinel Berindei (Gesang, Charango, Kontrabass) und Rainer Christian Rosenbaum (Gitarre, Cajón, andine Flöten) das Publikum ein auf eine musikalische Reise durch das Leben, Lieben und die Leidenschaft der lateinamerikanischen Seele. Einen Bogen zu dem Hier und Jetzt spannen die beiden auch mit ihren eigenen Kompositionen, die einen Einblick in ihre Träume, Wünsche, Fernweh und Glücksmomente geben und das Publikum mit ihrer musikalischen Leidenschaft in ihren Bann ziehen. Im Trio mit Carlos Patzi (verschiedene andine Flöten, Bongos)  bekommt „AMar y Tierra“ einen noch vielfältigeren Klang, indem sie das Hochland der Anden auf der Bühne hörbar machen.
Freuen Sie sich auf authentische Gitarren- und Flötenklänge, begeisternde Rhythmen und eine außergewöhnliche Stimme!

Freitag, 22. Mai, 19:30 Uhr, Disharmonie
Philipp Weber – Streng verdaulich
„Erst kommt das Fressen, dann die Moral“, so sagte man früher. Heute gilt genau das Gegenteil: „Erst kommt die Moral, dann das Fressen“. Der Weg in die Moderne führt also vom Sozialismus zum Veganismus. Jüngst hat mich meine kleine Nichte gefragt: „Von deiner Blutwurst, musst du dich da nicht übergeben?“ Schon, aber im Gegensatz zu ihrem Hirse-Quinoa-Auflauf bekomme ich das Zeug vor dem Erbrechen wenigstens runter!
Und wer hat nicht schon mal einen Blick im Supermarkt auf die Rückseite der Tütensuppe geworfen: explosionsgetrockneter Sellerie, reaktionsaromatisiertes Rindfleisch, Monosodiumglutamat … Das wird uns heute verkauft als „Elsässer Zwiebeltopf“. Dabei klingt es eher nach: „Gulasch à la Astronaut“! Doch wenn Essen politisch ist, dann braucht es auch mündige Konsumenten. Nur was heißt das genau? Bio gibt’s ja heute schon bei Lidl: Die Hühner sind dann zwar glücklich, aber hinter der Kasse sitzt ’ne arme Sau!
Der Deutsche ist so scharf auf Bio, dass das Zeug oft aus China herangekarrt werden muss. So eine Öko-Gurke hat also gerne mal 10.000 Flugkilometer auf dem Buckel. Damit ist es klimatechnisch dann auch egal, ob man zum Naturkostladen um die Ecke im SUV düst. Schließlich schluckt der ja Biodiesel aus gentechnisch verändertem Soja, angebaut von indigenen Ex-Dschungel-Bewohnern in Brasilien … Na, dann: Prost Mahlzeit!
Philipp Weber ist nicht nur ein hochtalentierter Kabarettist, er ist auch studierter Chemiker und Biologe. Und mit dieser Dreifachbegabung hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Verbraucherschutz zur humoristischen Kunstform zu erheben. Denn egal, ob Agrarpolitik, Gentechnik oder Gesundheitswahn, dieser Mann beweist: Das Thema „Essen“ war noch nie so brisant und relevant wie heute!  „FUTTER – streng verdaulich“ ist eine satirische Magenspiegelung der Gesellschaft. Nach dieser Show werden Sie sich besser, gesünder und vor allem viel entspannter ernähren. Wenn Sie überhaupt noch Appetit haben und sich nicht einfach nur vor Lachen den Bauch halten.

Samstag, 23. Mai, 20:00 Uhr, Disharmonie
Purple Train – Motown Party
Mit DJ Sherlock Jones und Mal Broke
PURPLE TRAIN – was soll das sein? Hört sich irgendwie an wie… Purple… Rain?
Genau, so soll das auch sein. Zwei Schweinfurter DJs, stark geprägt von der Plattensammlung ihrer Eltern, holen das Beste vergangener Zeiten zurück in die Gegenwart. Am 8. Februar versorgen die DJs Mal Broke und Sherlock Jones eure stark vernachlässigten Beine und Hüften. Es darf geschüttelt werden. Vom souligen Motownsound der 60er bis 70er über den Discofunk legendärer Bands wie Earth, Wind & Fire, GAP-Band und Kool & the Gang bis hin zum RnB der 80er mit Prince, Michael und Whitney (okay… Bobby auch), hier kommen Liebhaber der „Black Music“ vergangener Zeiten voll auf ihre Kosten. In diesem Sinne:
Bring your good times and your laughter too… we gon‘ celebrate and party with you!

Mittwoch, 27. Mai, 19:30 Uhr, Disharmonie
Comedy Lounge mit Christoph Maul, Thomas Kupferschmidt, Michael Mauder und Robert Alan
Das Erfolgskonzept der Comedy Lounge geht weiter. Jeden Monat freut sich Moderator Christoph Maul auf eine abwechslungsreiche und hochklassige Auswahl an Gästen. Wie immer treffen Newcomer auf etablierte Größen. Profis, die die Highlights aus ihren Programmen spielen oder auch einmal neues Material vor Publikum testen. Aber auch neue Künstler, die ihre ersten Schritte gehen. Jede Comedy Lounge ist anders, aber garantiert immer überraschend, etwas verrückt aber garantiert höchst unterhaltsam und voller Spaß und guter Laune.

Freitag, 29. Mai, 19:30 Uhr, Kulturhalle Grafenrheinfeld
Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig
WER WIR WERDEN
Wenn Menschen morgens aufwachen und überlegen müssen, welche Krise heute wohl die wichtigste sein wird, dann bleibt das nicht ohne Folgen. Sozialpsychologen attestieren uns inzwischen eine „Veränderungserschöpfung“. Im neuen Bühnenprogramm von Frank-Markus Barwasser geht sein Alter Ego Erwin Pelzig deshalb der Frage nach, was die viel beschriebene „Change Fatigue“ mit uns macht: wer wir werden in einer Zeit grundlegender Veränderungen. Solche mochte der Mensch noch nie, bedeuteten sie immer Gefahr, Risiko und Unsicherheit. Dann hatten Realismus, Vernunft und Gelassenheit selten Konjunktur, dann schlug stets die Stunde der Untergangspropheten und Apokalyptiker, welche die Ängste und Sehnsüchte verschreckter Menschen höchst erfolgreich bewirtschaften. Aber die Probleme nur zu beschreiben und zu beschreien, ist für einen wie Pelzig keine Option. Deshalb sucht er – wie immer in Begleitung seiner beiden Freunde Hartmut und Dr. Göbel – nach einem anderen Weg, mit der durchknallenden Welt umzugehen. Das führt ihn nicht zuletzt ins gut erkundete Reich der Gehirnforschung, in die unerkundeten Weiten des Universums und in die Gedankenwelt kundiger stoischer Philosophen. Erwin Pelzig: „Manchmal denkst du vielleicht, du hast nur noch die Wahl, verrückt zu werden oder religiös. Ich habe es probiert. Kann beides nicht empfehlen“.
Frank-Markus Barwasser steht seit über 30 Jahren mit seiner Kunstfigur auf Deutschlands Theaterbühnen. Die Süddeutsche Zeitung schrieb: „Die Stimme des polternden Stoikers, des kämpferischen Empathen, des bodenständig Verständigen, der trotzdem nicht alles besser weiß, die des Normalen, der weiß, dass er auf seine Weise verrückt ist.“ Für 3SAT produzierte Barwasser zuletzt die neunteilige Serie „Beim Pelzig auf der Bank“.

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