MARKTHEIDENFELD – Torsten Ruf vom Umweltamt der Stadt Marktheidenfeld hat es sich zusammen mit Jürgen Kern vom Bauhof zur Aufgabe gemacht, den städtischen Streuobstbestand von über 1.200 Bäumen zu erhalten.
Um dies zu gewährleisten, wurde kürzlich auf einer alten städtischen Streuobstwiese auf Karbacher Gemarkung vom Forstunternehmen Marco Hepp die Verbuschung zurückgedrängt. Zudem schnitt Landschaftsgärtner Sven Reinhart 27 Obstbäume professionell zu.
Das dabei entstandene Schnittgut wurde nun im Rahmen eines inklusiven Projekts von den Mainfränkischen Werkstätten bearbeitet. Vor Ort war ein Team von sieben Mitarbeitenden mit Beeinträchtigungen, Teamleiter Jochen Weber sowie Torsten Ruf, der Umweltbeauftragten der Stadt Marktheidenfeld aktiv und sammelte das Schnittgut für den Abtransport durch den städtischen Bauhof akribisch zusammen.
„Die Arbeit in und für die Natur hat allen großen Spaß gemacht. Naturschutz und Inklusion gingen Hand in Hand“, betonte der städtische Umweltbeauftragte Torsten Ruf nach getaner Arbeit.
Aufgrund der guten Zusammenarbeit sind im Umweltbereich nun weitere Gemeinschaftsaktionen zwischen den Mainfränkischen Werkstätten und der Stadt Marktheidenfeld geplant.
Auf dem Bild: Daumen hoch: Ein Team der Mainfränkischen Werkstätten unterstützte die Stadt Marktheidenfeld bei der Streuobstpflege.
Foto: Mohammad Ali

