MANNHEIM / SCHWEINFURT – Sieh an, der FC 05: Legt zum immer näher kommenden Ende der Saison in der 3. Liga nun plötzlich eine Serie hin! Drei Unentschieden nacheinander sind achtbar, bringen halt freilich auch nur zusammen drei Punkte wie ein einziger Sieg.
Schon bei der Aufstellung der Mannheimer wusste der Schweinfurter Stadionsprecher, dass es besser war, diemal keinen Dienst zu haben. Gegen Francisco Fumaca Mascarenhas Costa Pessoa, Oluwaseun God Ogbemudia , Nolan-Xavier Muteba N´Tumba oder Thijmen Joel Sander Nijhiu traten die Schnüdel an – oder auch gegen Lovis Frederik Bierschenk, einen Spieler, den man eigentlich in jedem Kader braucht für die feuchte Fröhlichkeit danach.
Klamauk beiseite: Vor den 9.160 Zuschauern im Carl Benz-Stadion dachten die meisten wohl eher nicht an ein Erfolgserlebnis für die Schweinfurter, als Diego Michel schon nach wenigen Sekunden das 1:0 erzielte. Kurz danach musste auch noch Kristian Böhnlein nach einem Zusammenprall mit dem Torschützen verletzt vom Rasen.
Bis zur Pause tat sich dann aber wenig, lag das 2:0 freilich eher in der Luft als ein Ausgleich des FC 05, der den weitaus besseren Start in Halbzeit zwei erwischte: Nach einer Flanke von Lucas Zeller erzielte Leonard Langhans (auf dem Bild links gegen Emmanuel Okuchukwu Iwe im Hinspiel) in der 50. Minute das 1:1.
Und danach drehte sich die Partie komplett: Zeller verpasste erst das 2:1 der Gäste, für die dann aber ein weiterer defensiver Spieler traf. Nach gut einer Stunde führten die Schweinfurter plötzlich durch Devin Angleberger, der Sebastian Müllers Vorlage verwertete.
Leider reichte das nicht zum Sieg, es wäre der sechste Saisondreier gewesen. Denn die Mannheimer tauschten ihre Torschützen aus. Also; Den ersten gegen den zweiten. Der frisch gekommene Felix Lohkemper erzielte zehn Minuten nach siener Einwechslung den letztlich verdienten 2:2-Ausgleich.
Die Punktgewinne zuvor bei Hoffenheim 2 und gegen Rostock relativierten sich am Samstag durch das 0:3 der TSG-U23 zuhause gegen Ingolstadt und das 2:5 von Hansa daheim gegen den Jahn aus Regensburg.
Osnabrücks 2:1 gegen Verl bedeutet für dne Tabelenführer den fast sicheren Aufstieg in die 2. Bundesliga, Aues 2:2 gegen Wiesbaden den sicheren Abstieg des FC Erzgebirge erstmals in der Vereinsgeschichte in die 4. Liga. Die Sachsen kommen zum letzten Duell nach Schweinfurt, wo nächsten Samstag der TSV 1860 München nochmals für eine große Kulisse sorgen wird. Die Löwen haben nach dem 3:2 ggeen Ulm noch minimale Restchancen auf den Aufstieg, allerdings nur, wenn Cottbus am Sonntag nicht bei Viktoria Köln gewinnt.
FC 05: Stahl – Trslic, Geis, Vakouftsis, Langhans (ab 70. Endres), Angleberger, Latteier, Zeller (ab 70. Krätschmer), Grimbs (ab 60. Shuranov). Böhnlein (12. Wintzheimer, Müller; ohne Einsatz: Zorn – Meißner, Özden, Dellinger, Forkel; Trainer: Jones
Die LVM-Versicherung präsentiert die gesamte Saison die Berichterstattung der Schnüdel aus der 3. Liga und drückt dem FC 05 stets die Daumen:


