Versemmelt´s Schleerieth doch noch? Plötzlich scheint Grettstadt ein Meister-Kandidat zu sein

Versemmelt´s Schleerieth doch noch? Plötzlich scheint Grettstadt ein Meister-Kandidat zu sein

SCHLEERIETH – Ausgerechnet jetzt steht das große Derby an gegen den Nachbarrivalen, der befreit aufspielen kann und der sich mit einer klaren Heimniederlage aus dem Aufstiegsrennen verabschiedete: Die SG Schleerieth muss um die fast schon sichere Meisterschaft vielleicht doch noch mal bangen.

0:3: Der FV Egenhausen hatte nicht wirklich eine Chance gegen den TSV Grettstadt und ist nun raus aus dem Rennen um Platz zwei in der Schweinfurter Fußball-Kreisliga 1. Anders als die Gäste, die aktuell Zweiter sind, wohl nur noch die DJK Büchold als Rivalen fürchten müssen und die sogar auf Platz eins wieder schielen können.

Denn dort kassierten die Schleeriether die zweite Niederlage in Folge nach der gegen Grettstadt. Beim vom Abstieg bedrohten Aufsteiger TSV Ettleben/ Werneck 2, der das Derby durch das Goldene Tor von Moritz Weeth (auf dem Bild im gelben Trikot gegen den Schleeriether Matthias Pfeuffer) kurz vor Schluss gewann. Vier Punkte Rückstand sind´s nur noch für Grettstadt, das freilich nur noch drei Mal ran darf.

Schleerieth hat´s weiter selbst in der Hand, muss nach Egenhausen noch zuhause gegen Sulzheim/ Alitzheim ran und dazwischen zwei Mal reisen: Zur formschwachen SG Zeuzleben/ Stettbach und nach Stammheim. Lauter Aufgaben, die machbar klingen und die vermuten lassen: Der kleine Dorfverein wird nächste Saison erstmals auf Bezirksebene spielen.

Spannender ist das Rennen um Platz zwei und der Abstiegskampf: Die heuer weiter ungeschlagene DJK Büchold, mit vier Niederlagen ohnehin in diesem Ranking nun die Nummer eins, hatte beim 6:3 gegen die SG Volkach nicht wirklich viel Mühe, auch wnen die dr ei entscheidenden Tore erst in den letzten 20 Minuten fielen, sollte nun freilich bei der SG Heidenfeld/ Hirschfeld im Fernduell mit dem TSV Grettstadt (gegen Stammheim) Schritt halten. Wer weiß, vielleicht gibt´s am 9. Mai ab 17 Uhr an einem Samstag ein Endspiel in Grettstadt, wie schon letzte Saison…

Und im Keller? Kaum vorstellbar, dass die SG Waigolshausen die sieben Punkte auf den Relegationsplatz noch aufholt, der SG Heidenfeld aber ist es zuzutrauen. Also muss auch die SG Sulzheim/ Alitzheim noch bangen. Demzufolge bringt das kommende Wochenende weitere heiße Partien mit sich.

Als da wären: Freitag bereits das Nachholspiel Heidenfeld gegen Ettleben 2, Sonntag dann Sulzheim gegen Waigolshausen. Da können Vorentscheidungen fallen, während der FC Röthlein/ Schwebheim nach zuletzt vier Siegen als nun Sechster und formstärkstes Team ganz gelassen zum nächsten Derby nach Unterspiesheim reisen kann.

In Gruppe 2 der Kreisliga steht das Meisterspiel an, das bereits vergangenen Sonntag hätte stattfinden können. Allerdings trat die SG Dittelbrunn nicht gegen den SC Trossenfurt an und hätte dem Zweiten Punkte abknöpfen müssen, während der TV Haßfurt seine Aufgabe in Fatschenbrunn souverän mit einem 4:1 löste.

Der Turnverein kann nun am Sonntag alles klar machen mit einem Sieg gegen den VfR Hermannsberg-Breitbrunn, wäre aber schon vorher Meister, sollte Trossenfurt am Mittwoch im Nachholspiel gegen den FC Haßfurt patzen.

Doppelfeier am Sonntag? Der TV Haßfurt 3 ist zwar bereits Meister der B-Klasse Schweinfurt 4, spielt aber danach ab 17 Uhr im Anschluss gegen die SG Kirchlauter. Der TV Haßfurt 2 ist schon am Mittwoch bei Rapid Ebelsbach 2 dran und abhängig von Patzern der SG Schonungen 2, um noch Zweiter zu werden in der A-Klasse 3.

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