ABTSWIND / GROSSBARDORF / EISINGEN / BAD KISSINGEN – Es gibt allerhand zu berichten aus der Landesloga Nordwest und ihren kompletten Spieltag am Samstag. Vorne wie hinten gab es überraschende Ergebnisse.
Dazu gehört wohl eher weniger das 2:1 des TSV Abtswind gegen die DJK Hain, wo www.mainfranken.news mal vorbei schaute. Adria Dußler erzielte beide Treffer für die Hausherren. Bedeutung hat das Resultat eher für die Gäste im Tabellenkeller. Dazu später mehr.
Für Abtswind kommt der Dreier wohl zu spät, auch wenn sechs Punkte (und 27 Tore) noch aufholbar sind auf Relegationsplatz zwei. Vier Spieltage stehen ja noch an. Zweiter ist nun der von Don Bosco Bamberg (4:1 in Mönchröden mit mal wieder drei Toren von Patrick Görtler) entthronte TSV Großbardorf. Die Gallier leisteten sich eine 0:1-Heimniederlage gegen den TuS Frammersbach. Mit einem Zähler sind nun wieder die Oberfranken vorne, die zudem den direkten Vergleich gewonnen haben…
Noch spannender ist der Kampf im Keller. Schlusslicht ASV Rimpar wird der 1:0-Sieg in Bad Kissingen zwar nicht mehr vor dem Abstieg retten, auch der FC Fuchsstadt dürfte nach dem 0:1 gegen den TuS Aschaffenburg-Leider bei sieben Punkten Rückstand so gut wie ein künftiger Bezirksligist sein. Doch die zwei Relegationsplätze möchten zumindest fünf Teams vermeiden.
Mittendrin nun die Bad Kissinger, mit denen die DJK Dampfach gleich gezogen ist dank des enorm wichtigen Sieges im Kellerduell in Lichtenfels (Bericht unten). Ebenfalls 31 Punkte (Lichtenfels hat 30) hat die DJK Hain nach der Niederlage in Abtswind. Mit 34 trotz der Pleite gegen Bamberg noch recht weit voraus: Mönchröden.
So gut wie gerettet; Mit 38 Zählern die DJK Schwebenried nach Tobias Burgers 1:1-Ausgleich in der Nachspielzeit bei VatanSpor Aschaffenburg und der TuS Eisingen nmit schon 42 Zählern nach dem ebenfalls Last Minute-Sieg sogar gegen die Freien Turner Schweinfurt: 3:2.
Hier noch der Bericht vom wichtigen Dampfacher 1:0-Auswärtsieg in Lichtenfels:
Wie erwartet begann Lichtenfels vorsichtig und überließ zunächst den Gästen das Mittelfeld. Die erste Chance im Spiel hatten die Gäste, doch der Schuss aus 20 Metern von Felix Müller war kein Problem für den Keeper. Nach 15 Minuten wurde die Heimelf stärker und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Kampfspiel. Nach 25 Minuten startete Luis Schenk einen Alleingang und überlief das ganze Mittelfeld. Sein Pass landete bei Adrian Hatcher und der schob ein zum 0:1.
Danach viel Kampf, aber auch viel Leerlauf und Krampf. In der Schlussphase der ersten Hälfte noch zwei gute Möglichkeiten für die Hausherren. Den Schuss von Leon Holzheid wehrte Noah Mack glänzend ab und Ralf Riedlmeier klärte die Situation. Danach rettete erneut Noah Mack den knappen Vorsprung gegen den Schuss aus kurzer Entfernung von Fabian Bergmann in die Pause.
Gleich zu Beginn der 2. Hälfte zwei gute Möglichkeiten für die DJK. Zuerst spielte Adi Hatcher die gesamte Abwehr aus und scheiterte dann am Keeper. Kurz danach war Luca Zeiss völlig frei, wurde beim Abschluss aber noch behindert. Lichtenfels bemühte sich zwar, Dampfach stand aber sehr gut und ließ nicht viel zu. Nur in der 67. Minute prüfte Tobias Zollnhofer mit einem Aufsetzer aus 20 Meter Noah Mack.
Dann kam eine sehr hektische Schlussphase. Zuerst sah Felix Müller wegen wiederholten Foul die gelb/rote Karte, kurz danach die gleiche Bestrafung wegen Reklamation gegen Leon Heppt. Dampfach also in der ungewöhnlich langen 10 Minuten Nachspielzeit nur noch mit 9 Mann. Aber Noah Mack rettete mit einigen Glanzparaden die 0. In der letzten Minute dann noch gelb/rot gegen Luca Zeiss.
Mit diesem wichtigen Erfolg hat Dampfach den Anschluss hergestellt und sich die Chance auf einen Nichtabstiegsplatz erhalten.
Trainer Oliver Kröner: „Das heute war großartig. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Diesen Sieg können wir heute auch mal feiern. Aber wir müssen jetzt endlich auch zu Hause mit dieser Einstellung und diesem Willen Spiele gewinnen.“
Die nächste Möglichkeit: Kommenden Samstag ab 16 Uhr zuhause gegen den TSV Abtswind. Schon am Freitag muss Bamberg gegen den TSV Karlburg bestehen. Der Vierte verlor spät mit 1:2 gegen Haibach, die Partie musste nach einer schweren Verletzung von Fabian Jordan über eine halbe Stunde unterbrochen werden.
Patzt Bamberg, dann muss Großbardorf am Sonntag da sein: Auswärts auf dem Kunstrasen in Hain. Fuchsstadt muss in Rimpar gewinnen, Bad Kissingen sollte in Frammersbach nicht leer ausgehen.
Und hier noch einige Bilder vom Abtswinder 2:1-Sieg gegen Hain:














