Immerhin ein Schnüdel-Punkt in Hoffenheim bei wiederum heftiger Kritik an Vereinsboss Markus Wolf

Immerhin ein Schnüdel-Punkt in Hoffenheim bei wiederum heftiger Kritik an Vereinsboss Markus Wolf

HOFFENHEIM / SCHWEINFURT – Das dritte Match binnen einer Woche hatte für die Schnüdel nach dem feststehenden Abstieg nur noch insofern Bedeutung, als dass man sich natürlich auch auswärts halbwegs anständig aus der 3. Liga verabschieden möchte. So gesehen klappte das.

Die Kulisse im Dietmar-Hopp-Stadion zu Hoffenheim war der Liga an sich nicht würdig, wird aber nächste Saison noch nicht mal Alltag sein bei Auswärtspartien des FC 05. 764 Zuschauer kamen, sahen die Schweinfurter durch Sebastian Müller nach rund einer halben Stunde in Führung gehen, ehe Deniz Zeitler nach gut einer Stunde ausglich: Per Foulelfmeter, weil Luca Trslic (auf dem Bild im grünen Trikot) im Strafraum den Kolumbianer Tiago Poller legte. So entstand das 1000. Tor in dieser Drittliga-Saison.

Die mitgereisten Fans protestierten mal wieder. „Schlimmer als jeder Abstieg ist unsere Vereinsführung“, stand diesmal auf einem Banner. Gegen Essen war da zu lesen:“Liga 3: Krachend gescheitert – Liga 4: Machen wir so weiter?“ Das „M“ und das „W“ waren dabei rot gefärbt, ebenso das Fragezeichen. Als Hinweis, dass die Fans nun einfach mal von Vorstand und Geschäftsführer Markus „MW“ Wolf wissen möchten, wie es weiter geht und wie sich der FC 05 kommende Saison aufstellen möchte. Nach der Heimniederlage am Dienstag kam diesbezüglich auch deutliche Kritik von Johannes Geis, mit dem anscheinend noch niemand über dessen Zukunft geredet hat. Geis stand in Hoffenheim nun genau nicht im Kader wie Erik Shuranov oder Pius Krätschmer.

18 gesamelte Punkte lassen weiter die Hoffnung zu, dass die Schweinfurter sich nicht als schlechteste Drittliga-Mannschaft aller Zeiten in die Regionalliga-Bayern verabschieden, in der übrigens am Freitagabend die Würzburger Kickers durch ein spätes zweites Tor vor über 5000 Zuschauern am Dallenberg Bayern München 2 besiegten und Platz eins festigten. Den ersten Treffer erzielte der Ex-Schnüdel Martin Thomann.

Diese Kulisse dürfte auch in der Riedel Bau-Arena im Sachs-Stadion kommenden Samstag zu erwarten sein, wenn Hansa Rostock mit vielen reisefreudigen Fans antritt. In Sachen Euphorie wird allerdings das Samstagsspiel der Ostsee-Städter gegen Ulm eine große Rolle spielen. Nur mit einem Sieg bleibt das Team im Rennen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Schweinfurt: Stahl – Trslic, Zeller, Vakouftsis, Langhans, Grimbs (ab 89. Forkel), Angleberger (ab 73. Wintzheimer), Celebi, Latteier (ab 64. Osawe), Böhnlein, S. Müller; Trainer: Jones. Bank: Weisbäcker – Meißner, Endres, Fery, Özden, Luque-Notaro

Die LVM-Versicherung präsentiert die gesamte Saison die Berichterstattung der Schnüdel aus der 3. Liga und drückt dem FC 05 stets die Daumen:

https://agentur.lvm.de/

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