PRÜSSBERG BEI MICHELAU / REICHENBACH BEI MÜNNERSTADT / WESTHEIM BEI HAMMELBURG – Gibt´s am Sonntag schon den ersten Meister- und Aufstiegsjubel? Das ist gut möglich, hängt aber von Ausgang zweier Partien erst am Freitagabend und dann am Samstag ab.
Schauplatz eins, die Kreisklasse Schweinfurt 2: Dass der bislang so souveräne TSV Nordheim/ Sommerach gleich wieder in die Kreisliga Schweinfurt 1 zurück kehren wird, ist nur eine Frage der Zeit. Und hängt nun von Verfolger SG Dingolshausen/ Rügshofen ab. Der muss am Freitag in Prüßberg bei Michelau siegen, um seine theor etischen Chancen aufrecht zu erhalten. Gelingt kein Dreier, kann der TSV am Sonntag zuhause in Nordheim mit einem Erfolg gegen die SG Stadelscharzach/ Prichsenstadt die Korken knallen lassen. Bei einer Dingolshausener Niederlage würde dem Tabellenführer ein Punkt (noch) nicht reichen, denn das direkte Duell ist noch nicht entschieden. Das findet am Sonntag danach in Rügshofen statt, allerdings kann Nordheim/Sommerach bereits am Freitag zuvor im Nachholspiel bei der SG Frankenwinheim in Schallfeld endgültig alles klar machen.
Schauplatz zwei, die Kreisliga Rhön: Auch da gilt: Der FC Untererthal wird´s machen angesichts erst einer Saisonniederlage und einer grandiosen Runde. Schon am Sonntag kann es beim TSV Steinach der Fall sein. Mit einem Sieg, den 17. der Runde, wenn, ja wenn am Samstag der FC Thulba nicht bei Schlusslicht Teutonia Reichenbach gewinnt. Bei einer Niederlage des Zweiten reicht Untererthal am Sonntag zwar ein Punkt, um vor Thulba zu landen. Dann aber darf am Sonntag auch der TSV Wollbach in Schondra nicht gewinnen. Alles verstanden? Egal! Im schlimmsten Fall machen die Untererthaler am Sonntag danach zuhause gegen Reichenbach alles klar.
Im Falle des FC Westheim bei Hammelburg in der Kreisklasse Rhön 1 verhält es sich genauso anders herum: Wenn der Tabellenführer am Samstag gegen Kellerkind SG Oehrberg/ Stralsbach/ Markt Geroda seinen 16. Saisonsieg und die Punkte 49 bis 51 einfährt und weiter ungeschlagen bleibt, dann kann tags danach nur noch der Sieger des Verfolgerduells SG Oerlenbech/ Ebengausen gegen SG Sulzthal/ Ramsthal (theoretisch) vorbeiziehen. Endet dieses direkte Duell dann Remis, könnten die Westheimer vor Ort oder auf der Couch die Meisterschaft feiern. Ansonsten dann halt wohl entweder eine Woche später ausgerechnet bei der SG Sulzthal/ Ramsthal oder dann nochmals später zuhause gegen Kellerkind TV Winkels aus Bad Kissingen.
Die gezeigten Bilder hier dürften zumindest schon mal den FC Westheim heiß machen. Sie entstanden im Mai 2019, als das Team den Durchmarsch aus der Kreisklasse perfekt machte und in Bad Königshofen die Kreisliga-Meisterschaft feierte. Die anschließende Saison verbrachte der FC teils während Corona in der Bezirksliga, stieg danach ab und zog sich nach einer Runde in der Kreisliga freiwillig in die A-Klasse zurück, um gleich wieder aufzusteigen und nun nach drei Spielzeiten auch die Kreisklasse zu verlassen. Höchstwahrscheinlich. Und vielleicht schon dieses Wochenende…



