SCHWEINFURT – Nun also doch: Anstelle der an sich für 2026 geplanten großen Landesgartenschau, die in Schweinfurt Ende April hätte starten sollen, gibt es zumindest eine „LGS light“. Der Grund: Das für das Event vorgesehene Gelände steht ungenutzt und brach leer.
„Also nutzen wir das doch aus“, verspricht Oberbürgermeister Sebastian Remelé für den letzten Monat seiner Amtszeit und auch für den Mai bis Oktober und somit ein weiteres halbes Jahr ein paar kleinere Events auf dem Areal neben dem Sachs-Stadion, wo einst die Amerikaner zuhause waren und wo die alte Panzerhalle den Mittelpunkt bildet.
Los geht´s schon am Gründonnerstag mit einer Ostereiersuche zwischen 17 und 19.30 Uhr, rechtzeitig vor dem Heimspiel der Mighty Dogs ab 20 Uhr im nicht weit entfernten Icedome. Am Sonntag dann spielt ab 20 Uhr die Band „Eggys Beats“ in der Panzerhalle launigen Jazz bei freiem Eintritt.
Weitere Vorhaben auf dem Gelände sollen dann so nach und nach und in Absprache mit dem neuen OB Ralf Hofmann bekannt gegeben werden. Bereits gepflanzt wurden acht Obstbäume der Baumschule Grünbein. „Damit Dr. Ulrike Schneider nicht weiter meckern kann, haben wir einen kleinen Wald geschaffen“, erklärt Sebastian Remelé. Damit wird es – falls der Sommer heiß wird – auch einen schattigen Rückzugsort geben für die Schweinfurter.
Übrigens: Als Ersatz für Schweinfurt, da ja die Landesgartenschau aus finanziellen Gründen zurück gab, sprang an sich Tittmoning im Landkreis Traunstein ein, sagte aber vor etwas mehr als zwei Jahren die Ausrichtung auch wieder ab. Auch Penzberg zog für 2028 zurück.
Die nächsten Bayerischen Landesgartenschauen finden somit in Bad Windsheim (2027), Donauwörth (2028), Günzburg (2029), Nürnberg (2030), Schrobenhausen (2031) und Langenzenn (2031) statt.

