BERLIN / UNTERFRANKEN – Der AWO Bezirksverband Unterfranken ist mit dem Deutschen bAV‑Preis 2026 ausgezeichnet worden. In der Kategorie Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) belegte der Wohlfahrtsverband den ersten Platz für seine neue betriebliche Altersversorgung „AWO‑Rente“.
In der Region Unterfranken gehört der Verband zu den größten Arbeitgebern mit 3000 Beschäftigten in rund 90 Einrichtungen und Diensten an 37 Standorten. Die Organisation deckt viele Bereiche der sozialen Arbeit ab: Kinder, Jugend, Frauen und Familie, Alter und Pflege sowie Behindertenhilfe und Inklusion. Der Preis wurde in Berlin verliehen. Insgesamt hatten sich rund 120 Unternehmen um die Auszeichnung beworben.
Mit der AWO‑Rente hat die AWO Unterfranken gemeinsam mit dem Sozialpartner ver.di ein neues Modell der betrieblichen Altersversorgung (bAV) eingeführt. Für viele Beschäftigte bedeutet das erstmals eine zusätzliche arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge.
„Für uns ist die betriebliche Altersvorsorge mehr als ein Zusatzangebot. Sie ist ein Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit und zu mehr Sicherheit im Alter für unsere Beschäftigten“, sagt AWO‑Geschäftsführer Martin Ulses. Damit knüpfe die Organisation auch an ihren Anspruch an, gute Arbeitsbedingungen und soziale Sicherheit für Mitarbeitende zu stärken.
Die neue Lösung ist bewusst einfach organisiert. „Die AWO‑Rente ist tariflich verankert und greift für die meisten unserer Beschäftigten automatisch – ohne zusätzlichen Antrag. Die nachhaltige Kapitalanlage der AWO-Rente wird von erfahrenen Pensionsfondsmanagern verwaltet und arbeitet renditeorientiert mit der Sicherheit einer vollen Kapitaldeckung und zusätzlichen Risikopuffern“, erklärt Konzernpersonalleiter Dominik Roth, der den Preis gemeinsam mit Ulses in Berlin entgegennahm.
Auch aus Sicht der Beschäftigten ist die zusätzliche Vorsorge ein wichtiger Schritt. „Im Arbeitsalltag steht das Thema Altersvorsorge selten im Vordergrund. Umso wertvoller ist eine Lösung, die verlässlich im Hintergrund mitläuft und langfristig Sicherheit schafft“, sagt Nicole Walter, Betriebsrätin und Leiterin der Sozialen Betreuung im AWO‑Seniorenzentrum Hans‑Sponsel‑Haus.
Der Deutsche bAV‑Preis würdigt Unternehmen, die neue Wege in der betrieblichen Altersversorgung gehen. Ausgezeichnet werden Modelle, die über bestehende Standards hinausgehen und die Weiterentwicklung der Altersvorsorge in Deutschland voranbringen.
Auf dem Bild: Die AWO Unterfranken wurde in Berlin mit dem Deutschen bAV‑Preis 2026 ausgezeichnet. Den Preis nahmen Geschäftsführer Martin Ulses (links) und Konzernpersonalleiter Dominik Roth entgegen. Foto: AWO Unterfranken

